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Webcomic

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Grünhaarige Monster mit Liebeskummer oder Comics ahoi!

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Comics

Die Zeile „Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehen…!“ von der Band, die sie Pferd nannten, beschreibt recht treffend mein Verhältnis zu Comics:
In praktisch allen Lebenslagen davon begleitet, geprägt, immer für Überraschungen gut und … hach! 🙂
Kurz und gut, es handelt sich um ein feines Medium und Empfehlungen spreche ich liebend gerne aus.

Prague Race

„Your rather… eccentric taste disturbs me greatly.“

Ein turbulenter Schweinsgaloppritt, der drei Freunde wider Willen von der Menschenwelt in eine Parallelwelt führt, in der sympathische, beknackte, bis leicht mörderische Monster hausen. Eben jene Welt beherbergt auch kuriose Parasiten, die im Tausch für sagenhafte Fähigkeiten einen üblen Tribut fordern, fliegende Schiffe, die eine Welt für sich bilden und wie schon erwähnt Parallelweltbewohner aller Couleur: Derbe niedliche Katzenfutterfutterer, inkognito-Haie, „Regierungsbeschäftigte“, die ihr mickriges Gehalt aufbessern und natürlich Werwölfe, die bisweilen sehr fluffig rüberkommen!
Angereichert wird „Prague Race“ von Leppu durch einen „finnischen“ Comiczeichenstil mit mangaesken Einschlägen, der in erfrischenden Bleistift-, Tusche- und Aquarelltönen wiedergegeben wird. Anstatt der „üblichen“ Farbpalette bekommt man Schwarz-Grau-Kaffee-Weiß-Töne aufs Auge gedrückt, die sehr gut in die übernatürliche Thematik passen. Einen kräftigen Kopfnicker der Anerkennung gibt es von mir auch für eines der stimmungsvollsten Lesemenüs, die ich bei einem Comic jemals sehen durfte, yay!

Prague Race von Leppu

Prague Race von Leppu

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„Freuen Sie sich gar nicht?“ (Sechs aus 49)

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Comics

Jeder hatte gewiss mal diesen Tagtraum, in dem man unverhofft zu viel Asche kommt – und was man nicht alles damit anstellen würde! Aufhören zu arbeiten, auf Reisen gehen, sich Kostspieliges gönnen, und sich keine Sorgen mehr machen zu müssen (letzteres wohl auch das, was viele mit finanziellen Reichtum in Verbindung bringen).

In dem Comic „Sechs aus 49“ geht der Autor Thomas Cadène der Frage nach, was ein unverhoffter Geldsegen hervorbringen kann: Die Studentin Mathilde wird von einem unbekannten Mann von der Seite angequatscht, der gerade dabei ist einen Lottoschein auszufüllen und noch drei Zahlen benötigt. Äusserst befremdet lässt sie sich darauf ein und ist heilfroh wieder zu von dannen zu ziehen – aber nicht ohne mit einem Achselzucken seine Handynummer mitzunehmen, da er darauf besteht Hälfte Hälfte mit ihr zu machen, sollte er etwas gewinnen. Der Jackpot liegt bei 60 Millionen Euro, die Tippgemeinschaft steht Kopf und… Mathildes Zahlen werden gezogen!
Völlig neben sich nimmt die junge Frau das Geld in Empfang, leistet sich allerhand Materielles und weiß aber ansonsten nichts mehr mit sich anzufangen. Theoretisch hätte sie zwar mehr Möglichkeiten denn je, dennoch überfordert sie die Gesamtsituation und so hängt sie in einem merkwürdig unbefriedigenden Stillstand fest.

Flying_Tinkerbell_Sechs_aus_49

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„I can give you a new life, but in exchange…“ (Ava´s Demon)

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Comics

Ein weiterer Tag im Leben der 15-jährigen Ava: Sie spricht Schreckliches aus, vertreibt jeden in ihrer Umgebung, der ihr wohlgesonnen sein könnte und ein Teil in ihr macht sich selber nach Kräften fertig.
Und was geschieht, wenn diese schrecklichen Dinge gar nicht von ihr kommen, sondern von einem Dämonengleichen Geschöpf, das in ihr haust und von niemanden sonst gesehen werden kann? Genau, man bleibt alleine ….
An einem besonders schlimmen Tag wird ihr Alltag in der Schule jedoch jäh durch einen Angriff feindlicher Plünderer unterbrochen, was sie Hals über Kopf zur Flucht bewegt.
In einem unerwarteten Moment bekommt Ava die Gelegenheit mehr über den sogenannten Dämonen in ihr zu erfahren, warum er nicht von ihrer Seite weicht und um wen es sich dabei überhaupt handelt.
Beide tragen einen lang gehegten Wunsch in sich, den sie unbedingt erfüllt wissen wollen, was ihnen nur gelingt, wenn sie einen gemeinsamen Pakt schließen. Bis diese Wünsche erfüllt werden ist es aber noch ein langer Weg und etwas Hilfe wäre auch nicht schlecht.

Ava´s Demon © Michelle Czajkowski

Ava´s Demon © Michelle Czajkowski

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„Once upon a time in Spain, there was a girl.“ (Run Freak Run)

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Comics

Run Freak Run ist ein Webcomic von Kaija Rudkiewicz und Silver Saaremael, der seit November 2012 von den Streifzügen der Inquisitorin Two mit ihrem Begleiter Alonso de Frias erzählt.
Die Geschichte ist um 1611 in Spanien angesiedelt und wartet mit einer Welt auf in der Übernatürliches Bestandteile des Lebens sind und Wesen, die man nur aus Märchen zu kennen glaubt wie selbstverständlich existieren. Auf der anderen Seite werden diese nicht von allen mit offenen Armen empfangen, was sich in Hexenprozessen äußert oder der Existenz von Inquisitoren, welche  als eine Art Elite der spanischen Königin angesehen werden und ungeliebte mythologische Wesen ausmerzen.

Bereits im ersten Kapitel „the one with all the frogs“ erfährt man, dass Two, die auch eine Nonne ist, sich alleine von ihren Fähigkeiten her erheblich von gewöhnlichen Menschen unterscheidet und dass da mehr scheint als man im ersten Moment erwartet – weshalb sie sich selber nonchalont als Freak bezeichnet.
In kleinen Häppchen erfährt man etwas über Twos Welt, die Ziele der Königin, die Inquisitoren an sich und dass selbst die „offiziellen“ Guten nicht unbedingt die Tugendhaftesten sind…
Jedes Kapitel stellt dem Leser neue märchenhafte Wesen vor und man lernt bei der Lektüre nebenbei „die andere Seite“ der Märchen aus Kindstagen kennen.

Run_Freak_Run_Saaremael_Rudkiewicz_04 Weiterlesen

„as with collage, no one else is really doing that“ (Philippa Rice)

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Man kennt das ja: Comics werden in der Entstehungsphase grob vorskizziert und erhalten später in Photoshop ihren Feinschliff. Nicht selten entfällt die grobe Orientierung auf Papier völlig und die Strips werden bereits im Vorfeld mit Photoshop skizziert.

Reine Handarbeit gibt es dagegen bei „My Cardboard Life“ bei dem der Inhalt der Comics ausgeschnitten und collagenartig zusammen gestellt wird. In einer Welt voller Papiergeschöpfe trifft man beim Lesen auf den Karton-Jungen Colin, der zwar ein gutes Herz hat, sich aber regelmäßig von dem befreundeten Papier-Mädchen Pauline gängeln und triezen lässt.
Weitere regelmäßig auftauchende Gestalten sind der barbarische Leinwand-Polarbär, Colins quirlige Geschenkpapier-Verwandtschaft oder der grauslig-humorige Pflaster-Doktor.
Die Strips erscheinen mehrmals die Woche und verraten, wie es sich lebt, wenn man aus Papier oder anderem Material besteht und was man dabei erleben kann.

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„Well, you certainly dragged in a real mess, kitty cat.“ (Emruki)

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Saint for Rent umschreibt die Erlebnisse von Saint, den Besitzer des Gasthofes Cloverhouse für Zeitreisende.
Die Geschichte beginnt mit dem Eintreffen einer Reisenden, die mit ihrem Erscheinen eine Reihe weiterer ungewöhnlicher Ereignisse und Besucher lostritt. Viel mehr lässt sich storytechnisch bis jetzt noch nicht zu dem Comic sagen, da vor kurzem erst das zweite Kapitel eröffnet wurde – was ich aber bis jetzt lesen durfte, hat mir bereits sehr gut gefallen.
Das Ambiente in Saints Welt wirkt wie die Gegenwart, wobei er in der Lage ist auf eine moderne Weise mit anderen Gasthofbesitzern aus anderen Zeitaltern zu kommunizieren.

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„surreal, fantastic & macabre“ (False Positive)

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False Positive ist ein Webcomic, der mit seinen obskuren Themen schöne Kindheitserinnerungen bei mir auslöst.
Wer „damals“ ebenfalls mit Akte X, Millenium und Outer Limits aufgewachsen ist, weiß was ich meine. =)

Vor kurzem wurde die erste „Staffel“ mit zwölf Kapiteln abgeschlossen und im Dezember geht es Kürze mit frischen und merkwürdigen Kurzgeschichten weiter.

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„Philanthropy > Douchebaggery“ (The Oatmeal)

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Vor einigen Monaten schrieb ich etwas zu der Spendenaktion „BearLove Good. Cancer Bad“ des Comiczeichners „The Oatmeal„: Im Kern ging es darum Gelder für gute Zwecke zu sammeln und gleichzeitig einer äusserst sinnigen Klage den blanken Hintern zu zeigen.

Was wurde nun eigentlich daraus?
Nun. Das ursprüngliche Ziel 20 000 Dollar zusammen zu bekommen, wurde mit 211 223, 04 Dollar weit übertroffen und wie schon vorher angekündigt, schoss der Comiczeichner ein Foto von dem Geldhaufen, um es an den Kläger zu schicken (inklusive eines stilisierten Bildes seiner Mutter).

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„luckily they are all nerdy“ (Johnny Wander)

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Johnny Wander ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Yuko Ota (Comiczeichnerin & Illustratorin) und Ananth Panagariya (Autor & Designer) das bereits seit 2008 läuft.
Beide leben in einer WG mit diversen Katzen und Leuten zusammen und sind nach eigener Aussage die meiste Zeit mit ihrer Arbeit als Freiberufler beschäftigt. Jeden Dienstag und Donnerstag erscheint ein kurzer Comic in dem ungewöhnliche Alltagsmomente, das interessante Gebaren der Katzen oder Ausflüge (wie nach Japan) dokumentiert werden. Parallel dazu gibt es schriftliche Anmerkungen (meist von Ananth) dazu, in denen etwas zum Geschehen erklärt, aus dem Nähkästchen geplaudert wird oder Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen mit den beiden gegeben werden.

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I don´t NEED God, Arthur. There´s a difference. (FindChaos)

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In FindChaos wird mit eindringlichen Bildern die Geschichte von Arthur erzählt, der von Kindsbeinen an übernatürliche Dinge sehen kann und einen starken Drang dazu verspürt Böses zu beseitigen, was er im Auftrag einer Organisation auch tut. Jeder der Mitglieder besitzt etwas Besonderes – es wird jedoch erst nach und nach aufgedeckt, worin das genau besteht.
Wie im wahren Leben haben die Protagonisten Ecken und Kanten, was die Charakterdarstellung jedoch nur interessanter macht. Eines der schwersten Kreuze hat dabei wohl Arthur zu tragen, der nur Gutes tun möchte, aber gleichzeitig stark in seine eigene Vergangenheit eingebunden ist.

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