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Muertita

„ephemeral life,death, and re-birthing cycle of nature“ (Krisztianna)

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Der Oktober geht langsam zu Ende und Samhain naht schon wieder an der Nacht zum 1. November.
Am selben Tag wird vor allem in Mexiko der schaurig-heitere „dia de los muertos“ (Tag der Toten) gefeiert:
Die Familie versammelt sich, um mit feinem Trunk und Speise der Verstorbenen zu gedenken, was in der Regel auch mit einem Grabbesuch verbunden ist. Bei eben jenem Besuch werden Andenken, sowie die Lieblingsspeisen und Alkoholika der Toten mitgebracht und man erinnert sich mit diversen (oftmals witzigen) Geschichten an die Person, die im Grab liegen.
Die Gräber werden in dieser Zeit übrigens prächtig geschmückt und beinhalten Opfergaben wie orangene Tagetes, die dem Glauben nach die Seelen der Toten zu den Opfern locken sollen.
Neben dem Grabbesuch huldigt man der Verstorbenen auch an Altaren, die in den Heimen aufgestellt werden.
Ein typischer Altarschmuck stellt der reich verzierte Zuckerschädel („calavera de azúcar“) dar: Die Mexikaner verbinden mit einem Skelett nichts Trauriges und stellen diese gerne fröhlich, musizierend und schön gekleidet dar, um auf ein freudvolles Jenseits hin zu deuten. Bereits die Azteken (von denen sich die Einstellung zu den Toten erhalten hat) glaubten, dass die Lebenden nicht nur in Trauer an die Verstorbenen denken sollten.

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