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Kurzfilm

„Directed by Death“ (The ABCs of Death)

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filmkritik

Ich habe eine harte Vorliebe für Kurzfilme: Sie können spielerisch, verrückt, witzig, grauenvoll und mitreissend sein – und das meist konzentriert auf wenige Minuten. Episodenfilme wie „The ABCs of Death“ mag ich daher umso mehr. =)
25 Regisseuren wird ein Buchstabe zugewiesen, zu dem sie ein Wort finden um das sich ein Kurzfilm drehen soll. Aber halt, ein Buchstabe fehlt doch? Ein Buchstabe wird wiederum wie ein Wettbewerb gehandelt zu dem Kurzfilme eingereicht werden können und der Gewinner wird in einer Mischung aus Abstimmung durch das Publikum, einer Jury und durch die teilnehmenden Regisseure ausgewählt.
Thematisch können sich die Regisseure austoben, wobei, klar, der Tod mit eingebracht werden sollte.
Das Intro ist schick aufgemacht und erinnert mich leicht an die orchestralen Blutströme in „The Shining“. In diesem Fall werden Spielblöcke mit Buchstaben auf beunruhigend ästhetische Weise aufgeschwemmt.
Aber nun zum Alphabet: Zu einigen Kurzfilmen werde ich etwas anmerken, wenn sie mir gefallen haben und bei anderen lasse ich es einfach bei der Nennung des Begriffes (wobei die Auswahl insgesamt nicht schlecht ist).

The_ABCs_of_Death

Quelle: http://drafthousefilms.com/film/the-abcs-of-death

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„My name is Rosie…“ (Cargo)

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Braaaiiiins

Was verbindet ihr eigentlich mit Zombies?
Selbstredend fallen mir die Worte Blut, Gehirn und Gedärme ein, aber auch Begriffe wie Überleben und Grausamkeit. Und neigen nicht viele dazu sich selbst am nächsten zu stehen in einer solchen Notsituation?
Bei Serien wie „The Walking Dead“ mochte ich die Charakterentwicklung, die vor allem bei der zweiten Staffel (welche sich hauptsächlich auf der Farm abspielte und vergleichsweise wenig Zombies enthielt) zu Tage trat. Gut, es wurde kritisiert, dass diese durch das „ewige Gerede“ besonders langweilig war, was ich aber so nicht teilen kann, da man relativ viel darüber erfuhr was in diesen Menschen vorging und wie die Gruppendynamik davon beeinflusst wurde.

In diesem Sinne hat es mir der Kurzfilm „Cargo“ von Ben Howling und Yolanda Ramke sehr angetan, wo der Fokus auf die Menschlichkeit in einer kaputten Welt gesetzt wird.
Der Plot ist denkbar einfach: Ein Vater möchte das Überleben seines Kindes sichern und ihm bleibt nur noch wenig Zeit…

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„the connection was there for a second“ (Paperman)

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Wieviele Papierflieger braucht man, um ein Herz zu erreichen?

Diese Frage beantwortet der Kurzfilm „Paperman“ von Disney, der November 2012 herauskam.
Vor einiger Zeit konnte man bereits ein kleines Making of sehen, das zum einen SEHR neugierig auf das Ergebnis gemacht hat und wieder mal verdeutlicht wieviel Arbeit eigentlich hinter einer Animation steht.
Der kleine Film ist in sanften Grau-Schwarz-Weiß-Tönen gehalten, die unglaublich warm rüberkommen und einen Hauch von Nostalgie versprühen.
Die Handlung ist witzig angelegt, aber durchaus romantisch und gleichzeitig wird vermittelt, dass man seinem Schicksal nicht völlig ausgeliefert ist, sondern sehr wohl daran mitmischen kann – auf die ein oder andere Weise.
Angesiedelt ist das Ganze in einem New York der 40er-50er Jahre in dem alles möglich zu sein scheint.

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„Du bist Eigentum der Zombillennium AG.“

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Was für ein Scheisstag. Erst wird man hintergangen, dann ausgelacht und kaum wacht man wieder auf, können sich deine neuen Vorgesetzten nicht entscheiden, ob man ein Werwolf oder Vampir sein soll. Wie bitte?

So ähnlich fängt jedenfalls Aureliens unvermittelter Einstand in dem Vergnügungspark Zombillennium an und Arthur de Pins gleichnamiger Comic. Genau so chaotisch wie sich sein erster Arbeitstag als Zuckerwattenverkäufer in einem Gruselpark gestaltet, so verstörend ist für ihn der Umstand, dass er a) eigentlich nicht mehr lebt, b) alle seine Arbeitskollegen genau so untot sind wie er und c) seine Verwandlung in den „Fürsten der Finsternis“, wenn er von der Wut gepackt wird.

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Untot in Deutschland – oder school’s out forever!

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Nachdem ich euch vor ein paar Tagen das Buch „Untot – Lauf, solange du noch kannst“ vorgestellt habe, möchte ich euch über den Film, der im Rahmen der Buchvorstellung gedreht wurde, vorstellen.

Die 17-jährige Nika ist mit drei anderen Jugendlichen ihres Alters in einem Bus unterwegs, als ein schwerer Sturm heraufzieht. Ein umgestürzter Baum verhindert die Weiterfahrt, sodass sich die Vier in ein nahegelegenes Dorf durchschlagen müssen. In dem kleinen Ort, der wie ausgestorben scheint, findet die Gruppe Unterschlupf in einer verlassenen Schule. Doch in dem alten Gebäude scheint irgendetwas nicht zu stimmen. Während draußen der Sturm tobt, erleben die Schicksalsgefährten drinnen einen Horrortrip ohnegleichen.

So weit… so gut… also der Film ist erstaunlich gut. Auch wenn er nur gute 36 Minuten lang ist, ist er wirklich sehr gut gemacht! :3 Der Soundtrack ist sehr gut und kann die Stimmung gefühlsreich rüberbringen. Auch bei den Kameraaufnahmen im Wald oder in der Schule sind wirklich sehr coole Effekte vorhanden, die ich so nicht erwartet hätte.

Dass die Schauspieler keine Profis sind, ist aber nicht vom Nachteil. Im Gegenteil… auch wenn einige Klischees wirklich sehr stark erfüllt werden, wie auch im Buch, kommen alle recht gut rüber.

So viel will ich aber gar nicht mehr über den Film sagen… schaut ihn euch einfach mal an, denn er ist echt gut gemacht. Ich hab schon soooo viele Zombiefilme gesehen und „Untot in Deutschland“ sticht wirklich positiv hervor. Entweder ihr geht auf die offizielle Homepage, oder ihr schaut euch den Film einfach hier auf dem Blog an.

Und nun viel Spaß mit dem Film 🙂 Und sucht mal nach mir im Abspann. *zwinker*

またね、
カトリン(^_−)−☆/Katrinschen☆〜(ゝ。∂)

„I was born with a reading list I will never finish.“ (Maud Casey)

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Arrrr, gute Bücher sind was Feines!
Vor allem wenn diese auf charmante Weise unters Volk gebracht werden wie die nachfolgenden Beispiele zeigen. =)

 

Bücher-Tauschbaum
Der kleine Bücherwald mit den Tauschbäumen funktioniert nach dem Bookcrossing-Prinzip und befindet sich in der Sredzikstraße am Prenzlauer Berg. Eigens von 25 Azubis (Tischler, Förster, Medientechniker, Buchhändler) wurden  fünf Bäume gefällt, zurecht geschnitten, mit Regalfächern versehen und an ihren jetzigen Standort angebracht.

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Träumer, Reisende und andere Halunken

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Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Vimeo für einen großartigen Platz halte, um auf sehenswerte Kurzfilme und Animationen zu stoßen? Nun denn!

Auf meinen jüngsten Streifzug habe ich unterwegs ältere, neuere, wie auch äusserst unterschiedliche Produktionen eingesammelt, die mal mehr und mal weniger stark vom Steampunk geprägt sind.

 

The falcon von Scott Hampton (2009)

Ein Professor und eine Eule machen sich zu einer Reise auf und begegnen dabei allerlei Geschöpfen. Schön finde ich übrigens den Umstand, dass der ganze Stop-Motion-Film nur mit Kamera-Einzelteilen gedreht wurde.

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The Mysterious Geographic Explorations of Jasper Morello – oder ein schöner Kurzfilm

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Durch Zufall bin ich auf den sehr schönen australischen Kurzfilm „The Mysterious Explorations of Jasper Morello“ aus dem Jahr 2005 gestoßen 🙂 2006 war dieser sogar für einen Oscar in der Kategorie „Kurzfilm“ nominiert und gewann zahlreiche Auszeichnungen .

Besonders die Machart hat mich fasziniert und den Film begeistert schauen lassen . Diese erinnert ein wenig an das Spiel Limbo, welches ich auch stundenlang gespielt habe . 🙂 Die Charaktere werden nur als Silhouetten dargestellt und wurden im Stop-Motion Verfahren gefilmt . Für den Hintergrund hingegen wurden mehrere 2D CGI-Ebenen übereinander gelegt um einen 3D Effekt zu erzeugen. Das ganze sieht dann so aus :

Dieser Silhouetten-Stopp-Motion-Film wurde übrigens das allererste Mal in dem deutschen Animationsfilm „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ verwendet, der vielleicht dem Einen oder Anderen bekannt vorkommen dürfte .

In Australien lief der Film am 20. Januar in einigen Kinos an und wurde seitdem immer wieder auf verschiedenen Festivals gezeigt. 2006 wurde der Film auf DVD veröffentlicht und am 1. März 2006 konnte man sich den Film auf Arte mit deutschen Untertiteln anschauen .

Ursprünglich sollte der Film nicht alleine stehen bleiben und noch drei weitere Teile bekommen .

  • The First VoyageJasper Morello and the Lost Airship
  • The Second VoyageJasper Morello and the Return of Claude Belgon
  • The Third VoyageJasper Morello and the Ghosts of Alto Mea
  • The Fourth VoyageJasper Morello and the Ebenezer of Gothia, in a feature presentation.

Leider sind diese bis heute nur angekündigt und es lässt sich nicht absehen, ob die drei anderen Teile noch erscheinen werden. Zu wünschen wäre es aber 🙂
So teuer war die Produktion auch nicht und dürfte sich inzwischen vielfach wieder eingespielt haben . Die Produktion, die in Kooperation mit der Australian Film Commission, Film Victoria und des australischen öffentlich-rechtlichen Sender SBS stattfand, hat 600.000 Australische Dollar gekostet ( nach aktuellem Kurs ca. 469.470 € ) .

Wenn ihr euch noch ein wenig mehr mit dieser „Serie“ beschäftigen wollt, dann werft doch auch mal einen Blick auf die sehr schön gestaltete, offizielle Homepage Gothia Gazette .

またね、
カトリン(^_−)−☆/Katrinschen☆〜(ゝ。∂)

„Cinema is an old whore, like circus and variety, who knows how to give many kinds of pleasure.“ (Federico Fellini)

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Und was schon für Abendfüllende Spielfilme galt, gilt auch schon längst für Kurzfilme!

Darunter gibt es beispielsweise Dinge, die praktisch nicht von dieser Welt sind (Genius Party), Liebeserklärungen an eine Stadt (New York, I love you), Animationen, die mit ihren einzelnen Geschichten ein großes Gesamtbild entfalten (Animatrix) oder schlichtweg Alptraumhaftes (The Theatre Bizarre).

Für Liebhaber dieses Genre gibt es glücklicherweise Quellen wie das Kurzfilm-Magazin „Kurzschluss“ von ARTE, das Trickfilmfestival in Wiesbaden, das Kurz Film Festival in Hamburg und selbstverständlich vieles mehr.

 

Nun aber einige Kurzfilme, die mir in letzter Zeit aufgefallen sind:

 

Fresh Guacamole
Guacamole herstellen ist langweilig? Nicht wenn man bei PES dazu Zutaten wie eine Handgranate oder einen Baseball benötigt….

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