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Dokumentation

A world in distress

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DieschoenenKuenste

Mai diesen Jahres wird mit „A world in distress“ ein Fotoband erscheinen, dessen Lektüre mich höchstwahrscheinlich gleichermaßen in Fassungslosigkeit und Faszination stürzen wird.

Spulen wir zwei Jahre zurück: Patrick und Dennis Weinert brechen nach vielen Vorbereitungen auf, um das Thema äußerste Armut in drei verschiedenen Ländern zu dokumentieren. Sie kommen dabei mit Zwangsprostitution, Kinderarbeit und einem Leben praktisch unter dem Existenzminimum in Berührung. Im Zuge ihrer Recherchen verbringen sie jeweils vier Wochen in Haiti, Burkina Faso und Nepal – ihre Begegnungen werden von den beiden Brüdern sowohl fotografiert, als auch gefilmt. Wie leben diese Menschen, wie sind sie in ihre Lebenssituation geraten und was kann dagegen getan werden? Dies und noch mehr thematisieren die Weinerts in „A world in distress“, welcher nicht nur „bloße“ fotografische Abbildungen beinhaltet, sondern auch mit Texten gefüllt sein wird, in denen sie ihre Erlebnisse und Eindrücke schildern.
Erste Eindrücke kann man durch ein kurzes Video erhalten in dem sie ihr Projekt vorstellen und man einige der Fotos zu Gesicht bekommt, die vor allem nüchtern und eindringlich wirken. Nüchtern sollte in diesem Fall jedoch nicht mit kalt gleich gesetzt werden, da die Momentaufnahmen es verstehen einen zu packen und zu berühren.

Young prostitute in one of Kathmandu's underground brothels (c) Weinert Brothers

Young prostitute in one of Kathmandu’s underground brothels (c) Weinert Brothers

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„I don´t care what you think“ (The Other F Word)

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filmkritik

Vor einiger Zeit lauschte ich einem Interview mit Avenged Sevenfold in dem es um ihr neues Album „Hail to the king“ ging und auch darum wie es sich als frisch gebackener Vater auf Tour lebt. Ein gut gelaunter Sänger antwortete darauf nur, dass er sich freue seine Familie mit auf die Tourneen zu nehmen und sich noch mehr darauf freue, wenn die anderen Bandmitglieder ebenfalls Kinder hätten, um dies ebenfalls zu tun… ein naiver Ansatz? Vielleicht. Aber warum eigentlich nicht, wenn man die Mittel dafür hat?

Bei seiner Aussage musste ich jedenfalls an eine Dokumentation denken, die sich mit einem ähnlichen Thema befasst. Bei „The Other F Word“ geht es genauer gesagt um namhafte Punkrock-Größen und wie sie ihre Rollen als Väter mit denen als Musiker vereinbaren.
Zu Worte kommen unter anderem Mitglieder (größenteils die Sänger) von Bands wie Pennywise, Black Flag, NOFX, Rancid, Rise Against, U.S. Bombs oder Red Hot Chili Peppers… also alles Musiker bei denen mir die Augen fast rausgepoppt sind, sobald sie im Film in Erscheinung traten.

Die Doku ist in mehrere Kapitel unterteilt, die anfangs klären was den Punk Rock ausmacht und wie die einzelnen Leute da überhaupt reingekommen sind.
Was während des Films immer wieder durchscheint, ist die Herausforderung auf Tour zu gehen ohne das Gefühl zu haben zu viel von der Entwicklung der eigenen Kinder zu verpassen. Optisch unterstützt wird dieser Zwiespalt von den Kameraeinstellungen, die einen stetigen Wechsel zwischen den hektischen Bühnenauftritten und dem relativ ruhigen Familienleben zeigen.

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