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„Folge dem blauen Affen!“ oder das 16. Illustratoren-Festival

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DieschoenenKuenste

Wer sich über die Ostertage im südlichen Teil der Kölner Neustadt rumtrieb, konnte vereinzelt über einen kecken Affen in blau stolpern, der vom Boden aus den Weg zum Illustratoren-Festival wies. Die 16. Auflage fand über drei Tage in der Michael Horbach Stiftung statt und zeigte Bilder von stattlichen 51 Illustratoren.
Ausgestellt wurde ein umtriebiger Querschnitt, der sich in allen erdenklichen Techniken austobte und den unverwechselbaren Stil der jeweiligen Zeichner herausstellte.

Collagen und traditionelle Malereien fanden sich neben Vektorzeichnungen und Bleistiftarbeiten ein, wie auch realistische Portraits gegenüber Märchenfiguren oder Landschaftsstudien – eine spannende Mischung!
Über den Tag verteilt fanden Vorträge statt, deren Themen sich an das allgemeine Publikum richteten, gleichwohl die professionell tätigen Illustratoren nicht außer acht gelassen wurden.
Charmanterweise saßen vereinzelt die Illustratoren neben ihren ausgestellten Werken und wenn sie nicht von den Besuchern angequatscht wurden, waren sie – wer hätte es gedacht – am Zeichnen. =) Hatte man Gefallen an bestimmten Bilder gefunden, war es nicht unwahrscheinlich, dass diese am Verkaufsstand nahe des Eingangs in Postkarten- oder anderen Druckformaten verkauft wurden. In dem hinteren Teil der Räume hing der letzte Teil der Ausstellungsstücke von den Wänden und in einem kleinen Kämmerchen konnten (vor allem die kleinen) Besucher selber zeichnen. Beim Betreten dieser Räumlichkeiten wurden die Technikaffinen meist wie magisch von einem 3D-Drucker angezogen, der unermüdlich Pferde, Minibecher 😀 und andere Figuren druckte.

Flying_Tinkerbell_Illustratoren-Festival_2016_16

Für kleine Münze konnte man also einen Haufen inspirierender Bilder sehen, die stilistisch vielfältig aufgestellt waren und auf kompakte Weise zeigten, was die Illustratoren im Raum Nordrhein-Westfalen drauf haben.
Uuund obendrein bekam man ein blaues Äffchen für den Eintritt auf die Haut gestempelt. <3
Das Einzige, was ich beim Illustratorenfestival unglücklich gelöst fand war, dass die Vorträge in einem Raum zwischen zwei Ausstellungsbereichen stattfanden. War ein Vortrag gut besucht, konnte man sich nur durch einen schmalen Durchlass durch das Publikum quetschen, was nicht besser wurde, wenn sich Besucher mit Kinderwägen durchkämpfen mussten. Apropos Kinderwagen: Gefreut hat mich die Zahl der vielen Kinder, die sich mit ihren Eltern die Ausstellung angeschaut haben und einfach ihren Spaß hatten. :3

Ich sah…
… Bilder, die mit ihrer Leichtigkeit mein Herz aufgehen ließen (Ina Worms)
… Malereien, die ich größenteils von Magazincovern kannte und naiverweise für Fotomanipulationen hielt (Torsten Wolber)
… heiß geliebte Scherenschnitte (Eva Plaputta)
… verspielte Alphatiere (Franca Neuburg)
… den herzallerliebsten Trauerkloß (Birgit Leinemann)
… einen Fahrrad fahrenden Herbst (Constantin Litvak)
… komprimierte Farbexplosionen (Jaye Kang)
… verwunschen wirkende Orte (Verena Körting)
… abenteuerlustige Kinder (Anja Grote)
… famose Fabelwesen (Matthias Derenbach)
… flashige Momentaufnahmen (Jojo Ensslin)
… skurril-charmante Portraits (Madeleine Degenhardt)
… knorke Miniaturbilder (Ben Dammers)
… also ziemlich viel geilen Scheiss. :3

Singender_Tintenfisch

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