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„can’t see myself“ (Can’t & Skull)

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DieschoenenKuenste
Ein Thema + eigenwillige Zeichner equals feine Artbooks.

Wenn es eine Sache gibt, die ein Tïntënfïsch mehr liebt als Tätowierungen, dann sind es Artbooks. Erwähnte ich schon die magische Anziehungskraft von Worten wie „limited edition“? =)

Mein jüngster Fund ist ein Artbook namens Can’t, das sich visuell damit beschäftigt, was man nicht zu tun vermag. Auf jeder Seite tummeln sich Figuren, die vor einem das Auge förmlich verschlingenden schwarzen Hintergrund platziert sind. Die jeweilige Aussage kann meist mitten auf den Körpern gelesen werden: Manches wird sowohl abstrakt ausgedrückt, wie auch abgebildet und andere Aussagen werden wieder völlig offensichtlich auf dem Tisch gehauen.
Gerne gegenüber gestellt werden Personen mit sich ergänzenden Sätzen, wobei nicht nur Menschen eine Rolle spielen, sondern auch – ja, was denn – Wesen.

Flying_Tinkerbell_Cant_Skull_01


Can’t wurde durch eine Idee von dem Zeichner Toch initiiert und die Bilder wurden nicht nur durch ihn beigesteuert, sondern auch von den beiden Künstlern Joslin und Peah. Der Zeichenstil der drei bewegt sich im Comichaften mit einem mal mehr, mal minder starken Hang zum Realismus. Wer wie ich nicht wirklich firm mit ihren Arbeiten ist, mag Schwierigkeiten haben mit Bestimmtheit sagen zu können, was von wem stammt. Stört das? Ich denke nicht. Wie schon erwähnt erinnert mich der schwarze Hintergrund an ein dunkles Gewässer, das die Sujets umhüllt. Das Ganze hat etwas leicht Düsteres an sich und Sätze, die auf dem ersten Blick trivial erscheinen, sacken durch das passende Bild tiefer ein. Trotz der unterschiedlichen Zeichenstile ist das Artbook optisch insgesamt wie aus einem Guß und durch die Aufmachung nebst des großzügigen Formats fühlt es sich schön wertig an.
Was natürlich nicht fehlen darf: „Can´t touch this“ 😀

Cant_Peah

Can´t be king by Peah

Im letzten Jahr wurde darüber hinaus ein weiteres Artbook veröffentlich in dem 37 Zeichner ihre Interpretation zum Thema Skull ablieferten. Der Großteil der Arbeiten hat meinen Geschmack zwar nicht hundertprozentig getroffen, aber spannend empfand ich die Vielfalt an Stilrichtungen (Kubismus, futuristisch, Linolschnitt) und wie verschieden das selbe Motiv angegangen werden kann. Zu meinen Favoriten gehören dabei die Totenschädel von Marguerite Sauvage (jugendstilhafte Lady inbegriffen), Maike Plenzke (featuring niedliche Mäuse <3 ), feinstes Krikelkrakel von Stéphane Fert und das schlichte, aber famose Cover von Joslin. Einen Narren habe ich jedenfalls schon mal an dem quadratischen Format gefressen, das knackige 10×10 cm misst – also etwas kleiner als eine Packung Ritter Sport. =)
Was ich bei Skull und Can´t schätze, ist die Liebe zum Detail, um die zwei Machwerke noch ästhetischer zu gestalten, als sie ohnehin schon sind. Dazu gehören unter anderem interessante Schriftarten und das Übersähen der Schmutzseiten mit knorken Mustern.

Beide Artbooks sind jeweils auf 200 Stück limitiert und kosten 20,00 CAD (Can´t) bzw. 10,00 CAD (Skull).
Erhältlich sind sie in Joslins Shop, wo man diese einzeln erstehen oder gleich im Doppelpack mit schnieken Postkarten erstehen kann.

Flying_Tinkerbell_Cant_Skull_02

Singender_Tintenfisch

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