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Mioh! (Chi´s Sweet Home)

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Comics

Diesen Monat wird beim Carlsen Verlag knallharte Lektüre erscheinen, die den Namen „Kleine Katze Chi“ trägt (Eiderdaus, das i-Tüpfelchen hat die Form eines Katzenköpfchens! @__@).

In dem Manga verliert das Kätzchen Chi während eines Spaziergangs den Anschluss an ihre Familie – nach dem Motto: „Vogel? Vogel!!!!“ – und irrt orientierungslos und verängstigt umher, bis es völlig erschöpft aufgibt. Just in diesem Zustand wird sie von dem kleinen Jungen Yohei und seiner Mutter aufgelesen, die sie kurzerhand mit nach Hause nehmen. Anfangs versuchen die Eltern zwar ein neues Zuhause für die Kleine zu finden, da Haustiere in ihrem Wohnhaus eigentlich verboten sind, aber von Tag zu Tag schließen sie sie immer mehr ins Herz, bis sie aus der Familie einfach nicht mehr weg zu denken ist.
Selbstverständlich hat die kleine Chi von dem Ganzen keine Ahnung und nach anfänglichem Heimweh betrachtet sie die drei Menschen als ihre Familie. Jeder Tag birgt noch dazu immer wieder die Gelegenheit Neues zu entdecken und Abenteuer zu erleben. Fiese Bäder, die einen überraschenderweise nass machen, Flummis, die die volle Dröhnung Aufregung verschaffen, geheimnisvoll raschelnde Plastiktüten, entwürdigende Untersuchungen beim Tierarzt und es hört einfach nicht auf!

Flying_Tinkerbell_Chis_Sweet_Home

„Chi´s Sweet Home“ ist ein ungeheuer niedlicher Manga, der den Alltag einer kleinen Katze porträtiert.
Neben den Dialogen zwischen den Familienmitgliedern, hat man auch die Gelegenheit an Chis Gedanken teil zu haben und auf diese Weise diverse Missverständnisse zwischen Tier und Mensch direkt mitzukommen.
Der Manga ist komplett in hellen Farben gehalten und wird von einem vereinfachten plus süß aufgezogenen Zeichenstil ergänzt.
Die einzelnen Kapitel sind kurz angelegt und ratzfatz durchgelesen – stellenweise hat es mich beinahe fertig gemacht wie SÜß der Manga ist, aber man kommt darüber hinweg… mehr oder weniger. =)

Die Zeichnerin Konami Kanata ist für ihre Manga bekannt in denen es um das alltägliche Leben von Katzen (mit ihren Mitmenschen) geht. Sie erschafft augenzwinkernde Liebeserklärung an all die Kater und Katzen da draußen, die einem mit ihren Eigenheiten unglaublich auf die Nerven gehen können, aber es gleichzeitig schaffen das eigene Leben immens zu bereichern und keine Langeweile aufkommen zu lassen.

„Bei mir zu Haus lebt eine kleine Katzendame – halb europäische, halb japanische Rasse. Ich bin immer davon ausgegangen, dass Katzen keine Staubsauger mögen. Aber meine Katze liebt es über alles, von einem Staubsauger angesaugt zu werden! Wenn ich ihr mit dem Bürstenaufsatz über das Fell streiche, verfällt sie in eine Art Trance.“

(Konami Kanata)

Der erste und zweite Band von „Chi´s Sweet Home“, im Deutschen auch „Kleine Katze Chi“ genannt, wird in Deutschland für jeweils 9,95 € am 24. Juni  erscheinen (und danach im dreimonatlichen Rythmus).
In Japan läuft die Serie seit 2004 und füllt bereits elf Bände.
Im Jahre 2008 wurden Chis Abenteuer als Anime umgesetzt und brachten es auf 104 Episoden á 3 Minuten. Wer so naiv war zu glauben, dass man den Manga an Niedlichkeit nicht noch mehr steigern könnte, hat sich angesichts der Synchronisation und Soundeffekte gewaltig getäuscht, hussa!

Eine ältere Serie von Konami Kanata, die ich ebenfalls mag, heißt „Fuku Fuku Funya~n„. Diese dreht sich um einen erwachsenen Kater und dessen Besitzerin, einer alten Frau. Anders als bei „Chi´s Sweet Home“ gibt es wesentlich weniger Text und man weiß auch nicht, was in seinem Kopf geht, so dass alles über die Bilder ausgedrückt werden muss (was sich aber sehr reizvoll und nicht minder witzig gestaltet). Ein Kreis schließt sich hernach als der abgebrühte Kater Fuku Fuku in „Chi´s Sweet Home“ einen kleinen Gastauftritt hinlegt und dort auf die ihm viel zu quirlige Chi trifft.

Singender_Tintenfisch

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