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“where people tell true stories they never thought they’d dare to share in public”

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Geheimnisse. Riskantes. Dinge, die man für sich behält und mit niemanden teilen kann oder möchte.
Seltsamerweise/Natürlicherweise ergeben diese aber oft großartige Geschichten – wenn man es denn wagt sie zu erzählen.
Bei dem Podcast RISK! geht es genau darum. Freiwillig Persönliches preis zu geben von dem man nie gedacht hätte es überhaupt über die Lippen bringen zu können, geschweige denn vor einem Publikum wieder zu geben.

RISK! begann 2009 als eine New Yorker Liveshow und wurde kurze Zeit später mit dem Podcast und 2011 mit einem Workshop erweitert bei dem man die Kunst des Geschichten erzählen erlernt. Am Ende des Workshops gibt es dazu eine  Liveshow bei der die Schüler vor einem Publikum, das aus Freunden und Familienmitgliedern besteht, ihre Geschichte erzählen.
Manche sind traurig, andere witzig, grausam, überraschend, liebevoll, gruslig, intim, peinlich und so vieles mehr! Was sie alle eint, ist die Ehrlichkeit und der Mut überhaupt erzählt zu werden.
Dem geneigten Zuhörer werden im Zuge dessen Erzählungen vorgesetzt in denen es zum Beispiel darum geht wie jemand dem Broterwerb eines Jobkündigers nachgeht („Al Madrigal„), eine andere verzweifelt ihre Schwangerschaft verbirgt („How can I tell you?„) oder wie ein Sub auf seinen Dom trifft („Beyond Kink Camp: Part 1“ – übrigens eine meiner Lieblingsfolgen =)
Zu Wort kamen dabei schon illustre Gestalten wie Margaret Cho, Sara Benincasa oder Adam Savage sowie „einfache“ Workshop-Teilnehmer.

Der Podcast wird jede Woche mit einer kleinen Auswahl von Aufnahmen und Auftritten aktualisiert und wie die Liveshows von dem Comedian und Schauspieler Kevin Allison produziert und moderiert. In Los Angeles existiert ein weiterer Ableger dieser Show, der von Kumail Nanjiani und Pete Holmes moderiert wird.
Videos der Auftritte kann man sich darüber hinaus auf der Seite selber oder auf dem zugehörigen Youtube-Channel ansehen.

Jede Folge steht unter einem bestimmten Thema und wird von vielsagenden Titeln wie „Everybody naked!„, „What´s going on?!“ oder „Be afraid“ geschmückt. Wer angesichts der vielen Episoden (sowohl bei iTunes, wie auch bei der RISK!-Seite selber) nicht weiß, wo man am besten einsteigen soll, sei damit beruhigt, dass es eigentlich völlig wurscht ist, da die Folgen nicht aufeinander aufbauen und gut für sich alleine stehen können.
Ansonsten kann man aber auch erstmal die Folgen rauspicken, in denen es einen Zusammenschnitt der besten Geschichten gibt, um sich einen Eindruck von dem Konzept zu verschaffen.

Diese wären: „The best of RISK!“ Teil 1, 2, 3 und „Brutal youth„.

 

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