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Imaginary Flying Machines: Metal meets Ghibli

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Ghibli und Metal?
Wie soll das denn gehen?
Aber ja doch!
Und zwar mit dem Projekt „Imaginary Flying Machines“:
Diverse Bands aus Europa (mit einem Löwenanteil aus Italien) und Japan liefern auf mittlerweile zwei Alben ihre Coverinterpretation von Klassikern wie „Tonari no totoro„, „Country Road“ oder „Mononoke hime“ ab.
So ertönt martialisches Grunzen und melodischer Gesang im Einklang mit altbekannten Texten, die so manchen beim Genuß der Anime eine Gänsehaut bescherten und vielleicht sogar ein paar Tränchen in die Augen trieben.
Ich bin zugegebenermaßen kein Metal-Anhänger und ich kann sehr gut ohne das Gegrunze leben, aber…das Ergebnis weiß durchaus zu überzeugen. =)

Interessant finde ich es, wenn Stücke wie „Kimi wo nosete“ (Laputa: Castle in the sky) auf einmal in einem epischen Gewand daher kommen oder ein „Teru no uta“ (Tales from Earthsea) einen Elektro-Einschlag erfährt. Wie schon bei Cecile Corbels Gesang bei „Arriety“, so kommt es hier ebenfalls sehr charmant rüber, wenn japanische Texte mit einem gewissen Akzent gesungen werden.
In einem spontanen Selbstversuch hat Katrin desweiteren festgestellt, dass man sich Kopfschmerzen mit dem Hören der Alben gut weg-headbangen kann.
Das erste Album „Princess Ghibli“ erschien April 2011, gefolgt von „Princess Ghibli II“ im März 2012.

Der Name des Projekts „Imaginary Flying Machines“ bezieht sich im Übrigen auf den gleichnamigen Kurzfilm aus dem Jahre 2002, der nur im Ghibli-Museum in Mitaka gezeigt wird. In sechs Minuten wird hierbei von einer Porco-ähnlichen Gestalt die Geschichte eines Fluges erzählt.

Welche Musiker sind bei „Princess Ghibli“ denn nun eigentlich vertreten?

  • Disarmonia Mundi
    (Arrietty, Kokurikozaka kara, Laputa: Castle in the sky, On your mark*, Porco Rosso, Tales from Earthsea, Tonari no Totoro, Whisper of the heart)
    *“On your mark“ (オン・ユア・マーク) ist kein abendfüllender Ghibli in dem Sinne, sondern ein Musikvideo, das 1995 von Hayao Miyazaki für die japanische Rockband „Chage & Aska“ gemacht wurde.
  • Sophia Aslanidou
    (Arrietty, Kokurikozaka kara, Nausicäa, Tales from Earthsea, Tonari no Totoro, Whisper of the heart)
  • Yoko Hallelujah
    (Howl´s moving castle, Kiki´s delivery service, Laputa: Castle in the sky, Mononoke hime, Nausicaä, On your mark, Ponyo, Porco Rosso, Tonari noTotoro)
  • Blood Stain Child
    (Only yesterday, Sen to Chihiro, Tales from Earthsea)
  • Ettore Rigotti
    Gitarrist, Bassist, Keyboarder, Drummer und Sänger bei Disarmonia Mundi.
    (Tales from Earthsea)
  • Destrage
    (Kiki´s delivery service, Ponyo)
  • Living Corpse
    (Howl´s moving castle, Mononoke hime, Ponyo, Totoro)
  • Claudio Ravinale
    Sänger bei Disarmonia Mundi
    (Sen to Chihiro)
  • Neroargento
    (Howl´s moving castle, Nausicaä)
  • The Stranded
    (Kiki´s delivery service)
  • Rise to Fall
    (Nausicaä)

 

Aaaaah, jetzt habe ich Bock auf die Ghibli-Anime…

 

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