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Untot – oder Lauf, solange du noch kannst

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Kristy McKay entführt uns in „Untot – Lauf, solange du noch kannst“ ins winterliche Schottland und erwartet euch mit Karottensaft. 😉

Auf der Seite Untot in Deutschland fand eine Bucheinführungsaktion der besonderen Art statt.
Wie euch vielleicht aufgefallen ist, haben wir seit einiger Zeit einen Banner an der Seite, der auf die Page verlinkt. Als Dankeschön gab es ein Rezensionsexemplar des Zombie-Buches „Untot – Lauf, solange du noch kannst“, über das ich heute schreiben will.

Stellt euch vor ihr seid 9 Jahre jung und eure Eltern beschließen für den Job eurer Mutter in die USA auszuwandern. Ihr kommt dort irgendwann klar, aber Mitte der 11. Klasse kommt ihr zurück. Selbstverständlich sind eure Eltern der Meinung, daß ihr am besten neue Freundschaften schließen könnt, indem ihr mit der neuen Klasse auf Klassenfahrt geht und dort zeigt, was ihr drauf habt… leider kommt dies aber absolut negativ an und ihr seid sofort Außenseiter Nummer 2. Gegen den Albino habt ihr natürlich als junges Mädchen kaum eine Chance.

So jedenfalls ergeht es Roberta, die selbst auf dem Namen Robby besteht. Die Klasse ist auf der Rückfahrt und macht Halt an einer Raststätte mit dem wundervollen Namen „Cheery Chomper“. Sie hat absolut keine Lust darauf mit ihren Mitschülern zusammen was essen zu gehen. Stattdessen bleibt sie lieber mit dem „Bad Boy“ der Klasse, Smitty, im Bus und wartet.
Nur kurze Zeit später stürmt die arrogante Alice in den Bus, heult und behauptet, daß der Klassenlehrer hinter ihr her sei und alle anderen seien tot!
Wenig später sacken sie noch den Albino Pete auf und die Gruppe ist erstmal komplett.

So fängt die Geschichte an und ich muß gestehen, daß ich anfangs echt tierisch mit dem Schreibstil zu kämpfen hatte.
Erinnert ihr euch noch an das, was ich über „Stolz und Vorurteil und Zombies“ geschrieben habe? Ich mußte mich wirklich extremst an den Schreibstil gewöhnen… leider war es auch bei diesem Buch so. Allerdings war es diesmal nicht die Sprache aus dem letzten Jahrtausend, sondern das komplette Gegenteil. Das Buch wurde in Jugendsprache verfasst und… ähmmm… so ganz jugendlich bin ich dann nicht mehr.
Die ersten 45 Seiten waren für mich auch ehrlich gesagt eher ein Krampf. Pünktlich mit Seite 46 baut das Buch auf einmal eine Grundstimmung auf, die wirklich fesselnd wird. Trotz der von mir bemängelten Jugendsprache hat mich das Buch in seinen Bann gezogen.

Auf der Rückseite des Buches wird zum reinlesen die Seite 29 empfohlen…

kann mich bloß am Lukenrand festhalten und zusehen, wie das Vieh das einmal Mr Taylor gewesen ist, die Stufen vom Cafe zu uns herunterwankt.
„Er sieht ja nicht gerade glücklich aus“, sage ich übercool, weil die Alternative totale Panik wäre. „Vielleicht lassen wir ihn besser nicht rein, hm?“
Neben mir fängt Alice an zu wimmern, was sich genau wie so ein kleiner Handtaschenhund anhört, den sie sich bestimmt noch irgendwann zulegen wird.

Es tut mir leid, aber das würde mich jetzt nicht unbedingt dazu verleiten das Buch zu kaufen.
Der Kurzauszug auf der Rückseite spricht mich persönlich da schon ein wenig mehr an.

Mr Taylor reißt den Kopf nach oben. Er sieht uns. Dann stößt er ein langes Ächzen aus, streckt die Hände vor und kommt direkt auf den Bus zugewankt. Er wirkt … hungrig.

Wie gesagt… das Buch wird wirklich sehr gut nachdem man die ersten Seiten überstanden hat. 😉

So jetzt noch einmal zu der Seite, die ich am Anfang erwähnt habe. Die Community konnte in 22 Tasks aktiv an der Entstehung der Verfilmung von „Untot in Deutschland“ mitwirken.

Die 17-jährige Nika ist mit drei anderen Jugendlichen ihres Alters in einem Bus unterwegs, als ein schwerer Sturm heraufzieht. Ein umgestürzter Baum verhindert die Weiterfahrt, sodass sich die Vier in ein nahegelegenes Dorf durchschlagen müssen. In dem kleinen Ort, der wie ausgestorben scheint, findet die Gruppe Unterschlupf in einer verlassenen Schule. Doch in dem alten Gebäude scheint irgendetwas nicht zu stimmen. Während draußen der Sturm tobt, erleben die Schicksalsgefährten drinnen einen Horrortrip ohnegleichen.

Die Geschichte erinnert schon in der Grundsituation an das Buch. Was mir bei den Tasks gefallen hat war, daß es wirklich die unterschiedlichsten Möglichkeiten gab sich einzubringen. Unter anderen konnte man sich für eine Rolle in dem Film bewerben. In weiteren Aufgaben konnte man nicht nur abstimmen was die Personen mögen, sondern auch wer die Rolle bekommen soll oder was die Schauspieler zu Essen bekommen. Man konnte Zombiegeräusche einsenden, das Plakat einsenden oder die Werbesprüche bestimmen. Zu guter Letzt konnte man sich auch noch im Abspann verewigen. Solltet ihr den Film mal sehen, dann achtet mal darauf ob ihr Katrinschen entdeckt. 😉

Am 29.11.2012 findet übrigens die Premiere in Aachen statt. Tickets können noch für 5€ bestellt werden. Zusätzlich wird eine Lesung aus dem Buch gehalten. Wenn ihr nun in der Nähe wohnt und Donnerstag Abend um 19 Uhr noch Zeit haben, dann geht hin und gebt euch den Spaß. Ich denke, daß es sich wirklich lohnen wird.
Solltet ihr dort hingehen wollen dürft ihr unter keinen Umständen den folgenden Sicherheitshinweis ignorieren!

Warnhinweis:

Das Mitbringen von Müsliriegeln und Gemüsesäften jedweder Art ist untersagt. Um Zuwiderhandlungen vorzubeugen werden scharfe Eingangskontrollen durchgeführt. Die ZAU bittet um euer Verständnis.

Ich hoffe, daß ich euer Interesse ein wenig wecken konnte und ihr das Buch vielleicht nun auch haben wollt.  Daher hier der übliche Amazon Link.
Untot – Lauf, solange du noch kannst auf Amazon bestellen. Neben der Buchversion gibt es auch ein Hörbuch auf 3 CDs, welches ich leider noch nicht beurteilen kann, mir aber sicherlich holen werde und eine Version für den Kindle.

Also liebe Leser! Finger weg von Müsliriegeln und Gemüsesäften und setzt euch mit dem Buch in eine gemütliche Ecke und macht euch ein paar schöne Stunden.

またね、
カトリン(^_−)−☆/Katrinschen☆〜(ゝ。∂)

2 Antworten auf Untot – oder Lauf, solange du noch kannst

  • Hase sagt:

    Ich freue mich, dass mein „Tipp“ auf Facebook so gut bei Dir angekommen ist 🙂

    DIe Rezension finde ich schön geschrieben, das Buch wandert direkt auf meine Noch-zu-lesel-Liste auf der noch diverse Walter Moers Bücher lungern, aber Zombiiiiieeeeessssss, ach da muss ich doch die prios verschieben 🙂

    Lieben Gruß
    Hase

    • Katrinschen sagt:

      hehe 🙂 ja dein Tipp war wirklich verdammt gut 🙂
      bei den Walter Moers Büchern solltest du vielleicht auch eine Rezension von mir lesen 😉 da ist leider auch einiges „schief“ gelaufen 🙁 und über Zombieliteratur versuche ich in nächster Zeit auch wieder öfter zu schreiben.

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