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Monatsarchive: Juli 2013

„all I am is “me”“ (The Gay Men Project & The Nu Project)

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DieschoenenKuenste

Zwei intime Fotoprojekte, die irgendwo (und irgendwo auch nicht) Mut erfordern und zwei verschiedene Herangehensweisen. Die einzige Voraussetzung bei beiden: Ehrlichkeit.

Das erste Projekt heißt „The Gay Men Project“ und versteht sich als ein Katalog, in dem schwule Männer mit ihren persönlichen Geschichten abgebildet werden. Abgelichtet werden die Freiwilligen meist direkt bei sich zu Hause oder an vertrauten Plätzen, was auf vielen Fotos eine offene Atmosphäre erzeugt bei der die Männer neugierig, aber doch recht entspannt in die Linse blicken.
Man erfährt einiges über ihre Lebenseinstellung und wie sich das eigene Coming-out gestaltet hat. Es ist spannend die unterschiedlichen Geschichten zu lesen und bei vielen kristallisiert sich die selbe Aussage heraus: Es ist nicht immer einfach man selber zu sein, aber die Menschen auf die es ankommt, werden einem dabei immer zur Seite stehen.

Zu Anfang haben mich die Fotos nicht unbedingt angesprochen, zumal mich der Inhalt der Texte mehr interessiert hat. Andererseits erfüllen die Fotos durchaus ihren Zweck als „Katalogfotos“ und die jeweiligen Geschichten werden mit mehr Farben erfüllt, wenn man im Hinterkopf die zugehörigen Fotos hat. Mittlerweile habe ich aber mehr Gefallen an den Bildern gefunden, die einen ruhigen Unterton haben und sehr persönliche Momentaufnahmen zwischen eigentlich Fremden zeigen.

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„Es gibt nur ein Problem. Ich bin tot.“ (Alisik)

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Comics

Die Bewohner des alten städtischen Friedhofes erhalten wieder mal Neuzuwachs. Bei dem Neuzugang handelt es sich um eine junge Dame namens Alisik, die keinerlei Erinnerungen daran hat wie sie zu Tode gekommen ist und dementsprechend verwirrt ist.
Wie bitte? Bewohner eines Friedhofes??? Ein toter Neuzugang????
Der Reihe nach: Die Bewohner des Friedhofes sind Postmortale, sprich Tote über deren weiterer Verbleib noch keine Entscheidung gesprochen wurde. Entscheidend ist das Urteil von Herrn Todt, der den jeweiligen Toten entweder auf eine letzte Reise ins Dunkelreich oder die Lichtwelt schickt. Bis es soweit ist, können jedoch Jahrhunderte verstreichen – die langsamen Mühlen des Behördenapparat nebst Personalknappheit lassen selbst im Jenseits grüßen. Die Meisten, die in dieser Warteschleife gefangen sind, erlangen erst spät ihre Erinnerungen wieder, wobei es gewiss zu sein scheint, dass etwas bei ihnen zu Lebzeiten nicht ganz richtig verlief…

Im Comic sind zwischendurch Auszüge aus „Das Buch der 3 mal 77 Totenregeln“ abgedruckt, die einen Eindruck davon vermitteln wie streng und steif das Totenleben reglementiert ist. Die Regeln besagen beispielsweise, dass die Postmortalen beim Aufgang der Sonne stets wieder an den Ort befördert werden an dem sie begraben sind oder, dass sie nicht von den Lebenden gesehen werden können.
Letzteres stellt für die junge Alisik ein besonderes Problem dar, da sie sich nach ihrem plötzlichem Tod inmitten von zwar netten, aber doch sehr alten Postmortalen wiederfindet. Abhilfe verschafft dem die zufällige Begegnung mit dem kürzlich erblindeten Ruben, der die Postmortalen welch Wunder doch wahrnehmen kann und ein besonderes Band zu Alisik knüpft.
Langsam beginnt sie Gefühle für ihn zu entwickeln, aber wie soll sie ihm ihre postmortale Existenz erklären? Und dann wären noch die rätselhaften Umstände ihres eigenen Todes…

Alisik_Rufledt_Vogt Weiterlesen

Pacific Rim – oder „Auf’s MAUL!“

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Wenn ein Katrinschen euphorisch im Kino mitgeht, dann muß das schon ein spezieller Film sein. Und Pacific Rim hat mich geflasht!

Ihr mögt Serien wie Neon Genesis Evangelion, Gundam Wing oder Amored Core? (Vielleicht sogar die Power Rangers?) Mechas lassen euer Herz höher schlagen? Dann geht jetzt ins Kino! Es lohnt sich wirklich so unendlich!

pacific_rim_blog

Die Welt wird  von Monstern bedroht, die aus einem Riss am Grunde des Ozeans kommen. Um diese Monster, auch Kaiju genannt,  zurückzuschlagen hat die Menschheit sich zusammen getan und Riesenmechas entwickelt.
Diese Mechas werden von Piloten mit einer Neuronen-Brücke gesteuert. Da es für einen Piloten aber zu viel ist teilen sich zwei Piloten die Last. Dafür werden die Gehirne der Piloten miteinander verknüpft.
Spätestens hier fallen Dualitäten zu anderen Filmen auf.

Ich bin mit einer extremen Erwaltungshaltung ins Kino gegangen, wie ich es vorher nur von Matrix Reloaded oder Herr der Ringe kannte. Aber im Gegensatz zu den beiden anderen Filmen wurde ich nicht enttäuscht!
Mecha-Action und „Auf’s Maul“ bei viel zu hässlichen Engeln. :3 Und das gab es reichlich!
Es war außerdem der erste Film den ich gesehen habe bei dem das 3D mal sowas von gut eingebunden wurde! Keine nervigen Unschärfen, keine unsinnigen Animationen die nur darauf aus sind zu zeigen daß man ja 3D kann (Nein! Könnt ihr nicht!)
Es ist der erste Film den ich nicht mehr ohne 3D sehen will!
Ich könnte jetzt noch so unendlich viel schreiben… aber schaut euch doch einfach meine Reaktion direkt nach dem Kino an 😉

Falls ihr den Trailer noch nicht kennen solltet, schaut ihn euch mal an.

Und der Soundtrack ist sowas von genial! Hört doch mal bei Amazon rein! 😉

katrinschen

„Once upon a time in Spain, there was a girl.“ (Run Freak Run)

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Comics

Run Freak Run ist ein Webcomic von Kaija Rudkiewicz und Silver Saaremael, der seit November 2012 von den Streifzügen der Inquisitorin Two mit ihrem Begleiter Alonso de Frias erzählt.
Die Geschichte ist um 1611 in Spanien angesiedelt und wartet mit einer Welt auf in der Übernatürliches Bestandteile des Lebens sind und Wesen, die man nur aus Märchen zu kennen glaubt wie selbstverständlich existieren. Auf der anderen Seite werden diese nicht von allen mit offenen Armen empfangen, was sich in Hexenprozessen äußert oder der Existenz von Inquisitoren, welche  als eine Art Elite der spanischen Königin angesehen werden und ungeliebte mythologische Wesen ausmerzen.

Bereits im ersten Kapitel „the one with all the frogs“ erfährt man, dass Two, die auch eine Nonne ist, sich alleine von ihren Fähigkeiten her erheblich von gewöhnlichen Menschen unterscheidet und dass da mehr scheint als man im ersten Moment erwartet – weshalb sie sich selber nonchalont als Freak bezeichnet.
In kleinen Häppchen erfährt man etwas über Twos Welt, die Ziele der Königin, die Inquisitoren an sich und dass selbst die „offiziellen“ Guten nicht unbedingt die Tugendhaftesten sind…
Jedes Kapitel stellt dem Leser neue märchenhafte Wesen vor und man lernt bei der Lektüre nebenbei „die andere Seite“ der Märchen aus Kindstagen kennen.

Run_Freak_Run_Saaremael_Rudkiewicz_04 Weiterlesen

Genieße die kleinen Dinge – oder Foto-Freitag Nr. 96

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Foto-Freitag

Nach dem Stress der Hochzeit mußten wir einfach mal für ein Wochenende raus. Freitag ging es, nachdem ich länger auf Arbeit bleiben musste recht direkt in die wunderschöne Hansestadt Rostock.

Das letzte Mal als ich in Rostock war, ist inzwischen auch gute 15-18 Jahre her als ich mich mit meinen Eltern weg gefahren bin ( kann man sich heute auch nicht mehr wirklich vorstellen 😉 ) und meine Erinnerungen waren nicht unbedingt die allerbesten. Aber das war damals recht schnell nach dem Mauerfall… und ich war so richtig positiv überrascht! Ich habe mich doch recht schnell sehr wohl gefühlt und wer weiß… vielleicht verschlägt es mich ja mal für nen paar Jahre da hin.

Wir trafen uns an dem Abend auch noch einmal mit Ms Watcher und saßen lange am Wasser. So entspannt und glücklich war ich wirklich schon sehr, sehr lange nicht mehr :3

Foto-Freitag-2013-07-19

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4 auf einen Streich – oder Foto-Freitag Nr. 95

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Foto-Freitag Es gibt den einen Tag im Leben an dem man einfach nur glücklich ist und da gab es einige lustige Bilder für den Foto-Freitag 😉

Vor knapp 2 Wochen war für mich der schönsten Tage in meinem Leben. Wir hatten so viel Spaß und an dem Tag haben wir so unendlich viel gelacht und auch die eine oder andere Träne vergossen. So fanden wir uns auf einmal in einem Baum wieder und alberten rum.

So viel werde ich heute aber nicht schreiben, da demnächst zu diesem Tag ein sehr langer Artikel ( mit sehr vielen Bildern ) kommen wird 😉
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katrinschen

ComPod & Abe Lincoln´s Top Hat

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Klangfrequenz

Womit hält sich ein Tintenfisch eigentlich so auf dem Laufenden? Mit einem Mix aus klassischen Printmedien, Radio, Blogs und (für mich ganz wichtig =) Podcasts. Und weil ich Podcasts (neben Comics) generell so formidabel finde, stelle ich euch liebend gern zwei meiner Favoriten aus diesem Bereich vor.

Der erste stammt von Andre Heinrichs, heißt ComPod und fasst mit jeder Sendung die Ereignisse der Woche zusammen. Eine Folge wird hierbei in drei Teilen veröffentlicht: Zwei Teile Politik und ein Teil „Tech, Mafia & Space“.
Nach dem ersten Hören fühlte ich mich angesichts der Fülle an Informationen und des genüsslich eingesetzten Denglisch körperlich leicht erschöpft, aber: Es lohnt sich!
Das aktuelle Tagesgeschehen im In- und Ausland wird klar und verständlich zusammen gefasst und die Zusammenhänge werden auch gut erklärt. Vorgetragen wird dies jedoch nicht in trockener Tagesschau-Manier, sondern kritisch und frei Schnauze (siehe „Frau Merknix“ oder „Herr Doofrindt“) während man im Hintergrund hört wie er sich im Freien aufhält oder durch die Gegend spaziert. Und nur weil er nebenbei einen Podcast aufnimmt, heißt das nicht, dass er nicht zwischendurch die Mitmenschen zurechtweisen kann, die ihm blöd kommen… =)
Am Ende jeden Teiles schmuggelt er noch Musikstücke (zum Beispiel vom PS22-Chorus oder Allison Crowe) mit rein und desöfteren Schnipsel von Personen wie Friedrich Küppersbusch oder Volker Pispers. Dazu kommen die Intros, die bei nahezu jeder Folge mit wechselnden Zitaten eingekleidet werden.
Neben den „normalen“ Folgen, die sich auf Politik und Tech konzentrieren, gibt es immer mal wieder Spezialfolgen wie die OP-Tagebücher bei denen er aus dem Krankenhaus von seinem Aufenthalt erzählt oder Live-Mitschnitte von Ereignissen wie dem 29C3 oder dem Hamburger Podclustertreffen.
Was ich am ComPod schätze ist die Fähigkeit des Machers entscheidende Inhalte auf das Wesentliche zu komprimieren und mit einfachen Worten zu umschreiben.
Ich empfinde auch Respekt gegenüber der Tatsache, dass er das alleine aufzieht und nicht in Interaktion mit jemand anderen spricht – und das gut und gerne bis zu drei Stunden lang, Hut ab!

Compod Weiterlesen

„Du wirst dich noch wundern, was alles geht.“ (Unerlaubt entfernt)

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Buchkritik

Ein Lehrer muss seinen Feierabend damit verbringen vier Schüler abzuholen, die sich während eines Ausflugs ins Museum „Unerlaubt entfernt“ haben und nach den Öffnungszeiten einfach weiter im Gebäude geblieben sind. Während der Autofahrt sinniert der Lehrer Mayer im Stillen über seinen sinnfrei anmutenden Broterwerb und wie sehr ihm alles auf die Nerven geht. Als ob das nicht genug wäre, erwartet ihn auf der Autobahn auch noch ein Stau und irgendwann legt sich bei ihm ein Schalter um: Anstatt weiter mit den Jugendlichen nach Hause zu fahren, nimmt er kurzerhand den nächst besten Weg zu einer verlassenen Waldhütte in der die Schüler ihm praktisch ausgeliefert sind.

Eine verlassene Hütte in den Wäldern? Eine Gruppe junger Leute?? Jemand, der kurz davor steht oder schon dabei ist seine Nerven zu verlieren???
Ja, ein solches Szenario hat einen gewissen Erkennungswert und nein, man kann das Rad nicht neu erfinden, jedoch in seiner Ausführung interessant gestalten.
Gelingt dies bei „Unerlaubt entfernt“?

Rosemarie_Eichinger_Unerlaubt_entfernt

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Unterwegs mit den laughing Men – oder Foto-Freitag Nr. 94

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Diese Konstellation hatten wir so noch nicht und daher mußte es ein Foto-Freitag werden!

Ihr fragt euch jetzt sicherlich warum 2 der 4 Gesichter mit dem Laughing Man bedeckt sind? Ich mich auch 😉

Wir haben einen wirklich gemütlichen Tag miteinander verbracht und eigentlich ein anderes Gruppenfoto gemacht, welches ich auf den Blog packen wollte (vielleicht kommt das ja auch noch irgendwann mal 😉 ) Das coole an dem Bild ist das wir alle gemeinsam in Frankfurt studiert haben und der Kontakt nie wirklich komplett abgebrochen ist. Und es gibt auch heute nur noch wenige Menschen, die so lange ein wichtiger Teil meines Lebens waren und immer noch sind.

Na jedenfalls waren unsere Questing Orc und der Singende Tintenfisch nicht soo begeistert ( vom Tintenfisch ist es eh seeehr schwer Fotos zu machen… glaubt mir… ich hab es mehr als nur ein einziges Mal probiert). Als wir uns dann noch einmal in der Bahn getroffen haben mußte halt noch ein neues Bild gemacht werden. Ich mag es auch aber um es den Damen recht zu machen habe ich dann nur Dark und mich freigelassen 😉 Ich hab das Original ja eh auf meinem Handy *zwinker*

Fotofreitag-2013-07-06

katrinschen

Fairy Tales Special #01 – oder World War Z!

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Wir waren letzte Woche im Außeneinsatz für die Fairy Tales und haben uns World War Z angeschaut.

Auch wenn unser Video zu World War Z auf YouTube schon etwas länger online ist kommt hier mit etwas Verspätung mein Beitrag auf dem Blog dazu. Selbstverständlich wieder als Video und als Podcast.

WWZ

Kann der Film das extrem hohe Budget halten? Wie sind die Zombies? Und vor allem… was war unser erster Eindruck nach dem Kino?

Falls ihr statt dem Film lieber das Buch / die Bücher lesen wollt schaut doch mal auf bei Max Brooks auf Amazon 😉 Eine weitere Episode zu Max Brooks wird auf jeden Fall noch einmal kommen. Entweder im Rahmen der Fairy Tales oder vielleicht auch als kleine Extraausgabe von mir 😉

Wenn euch diese Form der Specials gefällt können wir versuchen dies häufiger zu machen. Allerdings werden wir auf Grunde der extremen Entfernungen wohl im Idealfall nur zu zweit sein. Dies sollte aber eigentlich keine wirkliche Problematik darstellen.

katrinschen