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Klangfrequenz

„Audio Spackle is the podcast that stands outside your bedroom window, holding a boombox.“

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Schon die Selbstbeschreibung im Titel umreisst gut worum es bei Audio Spackle geht: Musik. Und im nächsten Schritt um Situationen, Gefühle und Momente, die man damit verbindet.

Für jede Folge gibt es ein übergreifendes Thema zu dem Chris Finnegan mit seinen Gästen ein Mixtape zusammenstellt. So geht es dann mal darum, was für Musik bei der eigenen Beerdigung gespielt werden sollte (I´M SO DEAD: Songs You Want Played at Your Funeral), was einem bei aufkommender Zerstörungswut hilft (WANTON DESTRUCTION: Song for Trashing the Joint) oder was man klammheimlich hört (GUILTY PLEASURES: What We Listen to When No One Is Listening).
Wie der Moderator selber besteht der Großteil der Gäste ebenfalls aus Comedians, so dass die Sendung – wen wunderts – mit einem Augenzwinkern über die Bühne geht. Es werden persönliche Anekdoten zu dem jeweiligen Musikstück geteilt und vor peinlichen Erinnerungen wird in dem Zuge auch nicht zurückgeschreckt.
Die Musikgenre, die dabei abgedeckt werden, sind relativ bunt zusammen gewürfelt und gehören mitunter zum Indie, Country, Alternative, Hip Hop, Rock, usw.
Eine Audio Spackle-Folge wird von Chris Finnegan mit einem Intro eingeleitet in dem er blumig erklärt worum es geht – Beispiel gefällig?

„So. You´ve been dumped. I´d love to tell you that you´ll get over it, that it´s his or her loss, I´d love to tell you that, but let´s be honest here.
You´re unloveable. Deep down you´ve always suspected it. Sure you´ve managed to fool him/her for days or months or even years but it was only ever going to last so long. Eventually he/she was gonna awaken from his/her delirium and see you for the sexless emotional barnacle that you truly are.
It´s okay. Breath it in. Embrace the darkness. Turn into the skid. Life will never feel more poetic and music will never sound better to you than it does in this period of complete and utter abandonment.
And if you ran out of good wailing songs the last time you were sent through the trasher, well that´s why this episode of Audio Spackle exists. This is DUMPED: Songs for the Recently Cast Aside.“

Im weiteren Verlauf wird sein Gast vorgestellt und mit ein paar Hintergrundfragen abgeklopft (Dein allererstes Konzert? Welches Album kannst du immer wieder hören ohne es satt zu haben? Usw.). Anschließend stellen beide abwechselnd Auszüge ihrer ausgewählten Musikstücke vor, wobei zwischendurch ausgiebig gequatscht wird.
Das Konzept der Sendung finde ich klasse, wozu die Art wie über die Themen geredet wird und natürlich die Gäste einiges beitragen. Darüber hinaus freue ich mich immer wieder neue Musik zu entdecken oder geliebte Bands wieder zu hören (A Perfect Circle <3).
Von Audio Spackle gibt es momentan 28 Folgen, die mehr oder minder regelmäßig ein bis zwei Mal im Monat unter Cave Comedy Radio erscheinen. Eine Spotify-Playlist zu jeder Folge kann man desweiteren auf der zugehörigen Tumblr-Seite finden.

Audio_Spackle_Chris_Finnegan

Singender_Tintenfisch

„…oft sperrig, überladen mit Details…“ (In trockenen Büchern)

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In trockenen Büchern“ ist ein Podcast von Alexandra Tobor in dem sie Sachbücher bespricht.

Mein erster Gedanke war: „Warum zum Geier rezensiert man Sachbücher??“
1. Liest sie äußerst gerne Sachbücher.
2. Funktioniert das ausgesprochen gut in ihrem Podcast.
3. Möchte sie die interessante Quintessenz herausfiltern, um ein Sachbuch für eben jene Leute aufzubereiten, denen ein solches Buch zu umständlich oder langatmig zu lesen ist.

Alexandra_Tobor_In_trockenen_Buechern Weiterlesen

ComPod & Abe Lincoln´s Top Hat

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Womit hält sich ein Tintenfisch eigentlich so auf dem Laufenden? Mit einem Mix aus klassischen Printmedien, Radio, Blogs und (für mich ganz wichtig =) Podcasts. Und weil ich Podcasts (neben Comics) generell so formidabel finde, stelle ich euch liebend gern zwei meiner Favoriten aus diesem Bereich vor.

Der erste stammt von Andre Heinrichs, heißt ComPod und fasst mit jeder Sendung die Ereignisse der Woche zusammen. Eine Folge wird hierbei in drei Teilen veröffentlicht: Zwei Teile Politik und ein Teil „Tech, Mafia & Space“.
Nach dem ersten Hören fühlte ich mich angesichts der Fülle an Informationen und des genüsslich eingesetzten Denglisch körperlich leicht erschöpft, aber: Es lohnt sich!
Das aktuelle Tagesgeschehen im In- und Ausland wird klar und verständlich zusammen gefasst und die Zusammenhänge werden auch gut erklärt. Vorgetragen wird dies jedoch nicht in trockener Tagesschau-Manier, sondern kritisch und frei Schnauze (siehe „Frau Merknix“ oder „Herr Doofrindt“) während man im Hintergrund hört wie er sich im Freien aufhält oder durch die Gegend spaziert. Und nur weil er nebenbei einen Podcast aufnimmt, heißt das nicht, dass er nicht zwischendurch die Mitmenschen zurechtweisen kann, die ihm blöd kommen… =)
Am Ende jeden Teiles schmuggelt er noch Musikstücke (zum Beispiel vom PS22-Chorus oder Allison Crowe) mit rein und desöfteren Schnipsel von Personen wie Friedrich Küppersbusch oder Volker Pispers. Dazu kommen die Intros, die bei nahezu jeder Folge mit wechselnden Zitaten eingekleidet werden.
Neben den „normalen“ Folgen, die sich auf Politik und Tech konzentrieren, gibt es immer mal wieder Spezialfolgen wie die OP-Tagebücher bei denen er aus dem Krankenhaus von seinem Aufenthalt erzählt oder Live-Mitschnitte von Ereignissen wie dem 29C3 oder dem Hamburger Podclustertreffen.
Was ich am ComPod schätze ist die Fähigkeit des Machers entscheidende Inhalte auf das Wesentliche zu komprimieren und mit einfachen Worten zu umschreiben.
Ich empfinde auch Respekt gegenüber der Tatsache, dass er das alleine aufzieht und nicht in Interaktion mit jemand anderen spricht – und das gut und gerne bis zu drei Stunden lang, Hut ab!

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“where people tell true stories they never thought they’d dare to share in public”

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Geheimnisse. Riskantes. Dinge, die man für sich behält und mit niemanden teilen kann oder möchte.
Seltsamerweise/Natürlicherweise ergeben diese aber oft großartige Geschichten – wenn man es denn wagt sie zu erzählen.
Bei dem Podcast RISK! geht es genau darum. Freiwillig Persönliches preis zu geben von dem man nie gedacht hätte es überhaupt über die Lippen bringen zu können, geschweige denn vor einem Publikum wieder zu geben.

RISK! begann 2009 als eine New Yorker Liveshow und wurde kurze Zeit später mit dem Podcast und 2011 mit einem Workshop erweitert bei dem man die Kunst des Geschichten erzählen erlernt. Am Ende des Workshops gibt es dazu eine  Liveshow bei der die Schüler vor einem Publikum, das aus Freunden und Familienmitgliedern besteht, ihre Geschichte erzählen.
Manche sind traurig, andere witzig, grausam, überraschend, liebevoll, gruslig, intim, peinlich und so vieles mehr! Was sie alle eint, ist die Ehrlichkeit und der Mut überhaupt erzählt zu werden.
Dem geneigten Zuhörer werden im Zuge dessen Erzählungen vorgesetzt in denen es zum Beispiel darum geht wie jemand dem Broterwerb eines Jobkündigers nachgeht („Al Madrigal„), eine andere verzweifelt ihre Schwangerschaft verbirgt („How can I tell you?„) oder wie ein Sub auf seinen Dom trifft („Beyond Kink Camp: Part 1“ – übrigens eine meiner Lieblingsfolgen =)
Zu Wort kamen dabei schon illustre Gestalten wie Margaret Cho, Sara Benincasa oder Adam Savage sowie „einfache“ Workshop-Teilnehmer.

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„Immer schön skeptisch bleiben!“ (Hoaxilla)

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Hoaxilla ist ein wöchentlicher Podcast, der von den zwei Skeptikern Alexander und Alexa seit 2010 herausgebracht wird und sich kritisch mit Alltagsmythen, Urban Legends und anderen interessanten Themen beschäftigt.

Skeptiker kann man gemeinhin als Menschen bezeichnen, die eine kritische Haltung gegenüber Behauptungen aufweisen, welche mit einem wenig fundierten Hintergrund vertreten werden. Dies kann, zum Beispiel, Behauptungen aus der Homöpathie, Esoterik, dem Kreationismus oder aus dem Feld der Verschwörungstheorien betreffen – man merkt schon, dass das Spektrum sehr breit ist.

Was ich an den Podcast sehr schätze ist die Bandbreite der Themen, die sich durch eine gute Recherche auszeichnen.
Der Aufbau einer Hoaxilla-Folge ist meist recht ähnlich:
Zu Anfang gibt es eine Begrüßung mit einem Hinweis auf aktuelle Ereignisse oder anstehenden Veranstaltungen, welche von der „Story der Woche“ gefolgt werden in der eine kurze Geschichte wiedergegeben wird von der man erst am Ende der Sendung erfährt, ob sie wahr oder falsch ist.
Danach wird das „Thema der Woche“ vorgestellt nebst allen möglichen Thesen, die in der breiten Öffentlichkeit dazu verbreitet werden. Im Verlauf der Sendung tauchen die beiden immer tiefer in die Thematik ein, geben meist einen geschichtlichen Abriss, erklären Hintergründe, gehen auf die eben erwähnten Thesen ein und zeigen den Wahrheitsgehalt von diesen auf.
Beim Widerlegen falscher Thesen, geben sich beide größte Mühe das Ganze wissenschaftlich fundiert zu gestalten ohne Gefahr zu laufen allzu trocken dabei zu klingen.
Das Schöne an jeder Folge ist, dass durchweg interessante Fakten angesprochen werden und man immer etwas dazu lernen kann.

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