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Die schönen Künste

„…for a little touch of fantasy never hurts.“ (tir-ri)

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Tirri bedeutet im Finnischen „kleiner Fisch“ und schmückt als Spitzname die Künstlerin Riikka Auvinen, die für ihre Aquarellarbeiten bekannt ist.
Ihr Umgang mit Farben wirkt sehr naturverbunden und sie schafft es verschiedenste Stimmungen damit zu transportieren: Ruhe, Melancholie, Romantik, Unheimliches oder einfach den Alltag. Erstaunlich finde ich es immer wieder was für feine Strukturen teilweise die Hintergründe oder die Kleidungen haben: So gibt es unter anderem detaillierte Holzfurchen, Tapetenmuster oder komplette Gefieder.
Nicht minder interessant sind ihre eigenen Anmerkungen in denen sie vor allem bei ihren selbst kreierten Charakteren aus dem Nähkästchen plaudert und etwas zu deren Leben oder Vergangenheit erzählt. Die Welt ihrer Charaktere dreht sich hauptsächlich um die beiden jungen Vampire Scarlet und Dimitri, die es immer wieder schaffen auf ihren Wegen merkwürdige Dinge zu erleben und noch merkwürdigere Leute dabei zu treffen. Eine kurze Einleitung zu der Geschichte gibt es an dieser Stelle.
Ihr Zeichenstil ist semi-realistisch und was ich besonders mag, sind ihre rubenesken Frauen und Kleinigkeiten wie die Kringel auf den Knien oder der rote Hauch über den Nasen. :3

Zu ihren „Werkzeugen“ gehören Aquarellfarben, Tusche, Buntstifte und Gelstifte. Ein aufschlussreiches FAQ in dem sie häufige Fragen zu ihrer Arbeitsweise beantwortet, findet man hier.
Eine größere Auswahl ihrer Arbeiten findet man sowohl auf ihrer Deviantart-Seite als auch auf Tumblr, wo es zusätzliche Zeichnungen und Skizzen gibt .

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„sculpting has always been about life and ideas“ (Creatures from El)

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Ellen Jewett ist eine Künstlerin, die unter dem Namen Creatures From El arbeitet und für ihre surrealen Tierskulpturen bekannt ist.
Die Tiere verfügen über fein herausgearbeitete Details wie der Fell- oder Federstruktur und werden von ihr gerne mit Erweiterungen dargestellt. Diese Erweiterungen kommen besonders gut bei den Skulpturen zur Geltung bei denen es den Anschein hat, als ob diese eine „Bürde“ auf dem Rücken tragen würde.
So gibt es bei ihr zum Beispiel Karibus, die mit Laternen versehen sind, Kirins, die augenscheinlich eine Symbiose mit Pflanzen eingehen oder Elefanten mit einer kleinen Stadt auf dem Rücken, die gleichzeitig auf einem Dodo stehen.

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„The basic lines tell 95% of the story I have to tell.“ (Noon)

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Noon ist ein Tätowierer, der in seinen Arbeiten einer eigenwilligen Bildersprache folgt – nicht ohne Grund bezeichnet er sich selber lieber als ein Tattoo-Illustrator. Abgebildet werden scheinbar simple Formen, die aber auf Grund ihrer Größe und der richtigen Platzierung auf der jeweiligen Körperstelle erst ihre volle Wirkung entfalten.
Anders als bei „herkömmliche“ Motiven wie beispielsweise Portraits, die auch auf einen Blatt Papier hübsch anzusehen wären, ginge dies bei vielen Vorlagen von Noon nicht ganz so gut: Auf einen flachen Medium würde es zwar immer noch klasse aussehen, aber auf einen dreidimensionalen Körper erwacht das Ganze erst vollständig zu Leben.

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„the insane and the dull“ (Richard Symons)

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Richard Symons ist ein Künstler aus London, der für Filmprojekte und das Fernsehen arbeitet und dort alles Mögliche macht: Vom Aufbau eines Sets, über Skulpturen bis hin zu Requisiten.
Daneben geht er auch Auftragsarbeiten nach und erstellt fantasievolle, sowie fein detaillierte Skulpturen.

Angetan hat es mir dabei seine Reihe „techno sculpture“, bei denen das Mechanische wie ein natürliches Element integriert wurde (Aaaah, warme Erinnerungen an Serien wie „Blame“ werden wieder wach…). Verarbeitet werden dabei hunderte Kleinteile, was in einem düsteren, aber durchaus elegant erscheinenden Endergebnis mündet.

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„I was born with a reading list I will never finish.“ (Maud Casey)

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Arrrr, gute Bücher sind was Feines!
Vor allem wenn diese auf charmante Weise unters Volk gebracht werden wie die nachfolgenden Beispiele zeigen. =)

 

Bücher-Tauschbaum
Der kleine Bücherwald mit den Tauschbäumen funktioniert nach dem Bookcrossing-Prinzip und befindet sich in der Sredzikstraße am Prenzlauer Berg. Eigens von 25 Azubis (Tischler, Förster, Medientechniker, Buchhändler) wurden  fünf Bäume gefällt, zurecht geschnitten, mit Regalfächern versehen und an ihren jetzigen Standort angebracht.

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„The feeling when the needle first breaks the skin & then exits again“

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Kennt ihr das auch? Da unterhält man sich mit gewissen Personen und dann tauchen auf einmal geheimnisvolle Begriffe auf bei denen man nicht auf Anhieb weiß, was diese bedeuten…bis sich herausstellt, dass diese aus der Body modification-Ecke stammen…so erging es mir jedenfalls einige Male.
Ich habe daher nun ein bilderlastiges ABC des Körperschmucks zusammen gestellt, damit ihr zum einen mal sehen könnt, was es so Schönes in der Ecke gibt und andererseits auch wisst was Sache ist. =)

Neben einer kurzen Beschreibung der Lage gibt es Fotos bzw. nur eine Verlinkung, falls es NSFW ist.
Die „Lagebeschreibung“ ist nur allgemein gehalten, da je nach persönlichen Geschmack oder der Beschaffenheit der Körperstelle beispielsweise auch mal mehr Piercings getragen werden.
Ich bin kein Experte auf diesen Gebiet, sondern nur ein Body modification-Liebhaber – für Verbesserungen oder Ergänzungen bin ich daher sehr dankbar.

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„…this captures my imagination even more!“ (Maddie Brindley)

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Die Engländerin Maddie Brindley hat 2010 mit einem ambitionierten Projekt die Herzen zahlreicher Miniatur- und „Lord of the rings“-Fans im Sturm erobert: Über einen Zeitraum von mehreren Monaten hat sie das Hobbit-Haus der Baggins Familie im Kleinformat nachgebaut.

Seinen Anfang nahm das Ganze als sie im Zuge eines College-Kurs ein selbst gebautes Spielzeug als Semesterarbeit abgeben sollte. Der ursprüngliche Plan „nur“ einen kleinen Hügel mit einer Eingangstür zu bauen, wurde dank ihrer damaligen Warhammer-Passion alsbald über den Haufen geworfen und in ihr entwickelte sich das Vorhaben das Bag End aus dem Film nachzubauen.

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„ephemeral life,death, and re-birthing cycle of nature“ (Krisztianna)

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Der Oktober geht langsam zu Ende und Samhain naht schon wieder an der Nacht zum 1. November.
Am selben Tag wird vor allem in Mexiko der schaurig-heitere „dia de los muertos“ (Tag der Toten) gefeiert:
Die Familie versammelt sich, um mit feinem Trunk und Speise der Verstorbenen zu gedenken, was in der Regel auch mit einem Grabbesuch verbunden ist. Bei eben jenem Besuch werden Andenken, sowie die Lieblingsspeisen und Alkoholika der Toten mitgebracht und man erinnert sich mit diversen (oftmals witzigen) Geschichten an die Person, die im Grab liegen.
Die Gräber werden in dieser Zeit übrigens prächtig geschmückt und beinhalten Opfergaben wie orangene Tagetes, die dem Glauben nach die Seelen der Toten zu den Opfern locken sollen.
Neben dem Grabbesuch huldigt man der Verstorbenen auch an Altaren, die in den Heimen aufgestellt werden.
Ein typischer Altarschmuck stellt der reich verzierte Zuckerschädel („calavera de azúcar“) dar: Die Mexikaner verbinden mit einem Skelett nichts Trauriges und stellen diese gerne fröhlich, musizierend und schön gekleidet dar, um auf ein freudvolles Jenseits hin zu deuten. Bereits die Azteken (von denen sich die Einstellung zu den Toten erhalten hat) glaubten, dass die Lebenden nicht nur in Trauer an die Verstorbenen denken sollten.

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„Colors wanted!“ (Ophelia Overdose)

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Vor einigen Jahren stieß ich bei Deviantart auf das Profil von  Ophelia Overdose, die Fotos von sich zeigte in denen sie meist in einem Gothic-Ambiente abgelichtet wurde. Eine ansprechende Qualität hatten die Fotos damals schon (2008 glaube ich), aber da ich kein hundertprozentiger Fan von „dunklen“ Fotografien bin, gerieten diese bei mir irgendwann in Vergessenheit.

Wiederum einige Jahre später entdeckte ich die junge Dame im wahrsten Sinne des Wortes neu, da sie es innerhalb weniger Jahre geschafft hatte die Bandbreite ihrer Arbeiten auf ein beeindruckendes Maß zu erweitern.

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Merimask: Rather than concealing, a good mask reveals what is hidden inside.

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Merimask bzw. Andrea Masse-Tognetti stellt Ledermasken her, was sich aus einem starken Interesse für Masken allgemein und dem Hobby Leder zu gestalten entwickelt hat. Das Kunsthandwerk hat sie sich selber angeeignet und in über zwanzig Jahren dermaßen perfektioniert, dass sie schon Masken für den Cirque de Soleil, diverse Fernsehproduktionen oder Foto-Shootings kreieren konnte.

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