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Die schönen Künste

Bohne meines Herzens oder Dave the chimp

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Sie ist oft auf Kniehöhe zu finden und hat aber auch nichts dagegen sich ein paar Stufen weiter unten aufzuhalten.

Sie ist von einfacher Natur, verrät jedoch in Sekundenschnelle was ihr Anliegen ist oder was sie gerade beschäft. Sie ist charmant drauf und hat so ein gewisses Augenzwinkern drauf. Das erste Mal sah ich sie lässig schnipsend beim damaligen Eingang von „Don´t tell Mama“. Es war Liebe auf den ersten Blick. Jedes Mal wenn ich danach einen Blick von ihr an einem Hauseingang erhaschte, gingen meine Mundwinkel schon von alleine nach oben. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ihre schmalen Beinchen werden von einem schwungvollen und Bohnenförmigen Leib gekrönt, der sich in einem satten Orange präsentiert. Eine schönere Bohne auf zwei Beinen kann ich mir wahrlich nicht vorstellen. =)

Die Bohne entstammt den Gehirnwindungen von Dave the chimp, der seine Handschrift an den Wänden der Weltgeschichte hinterlässt (im kleinen wie im riesigen Rahmen), in vielen Medien herumwirbelt (unter anderem Skateboarddesigns, Fanzines, Regie von Musikvideos) und zur Zeit in Berlin weilt.
In Hamburg habe ich die famosen Bohnen bisher in St. Pauli und der Sternschanze in ihrer freien Wildbahn bewundern dürfen.

Diesen Juni bis Juli gab es obendrein in der Galerie Affenfaust die Gemeinschaftsausstellung „Make mistakes“ in der neben Christian Roth auch Dave the chimp beteiligt war. Christian Roth ist ein Fotograf, dessen Aufnahmen von Dave the chimp durchforstet und mit kleenen Malereien direkt darauf seinerseits ergänzt wurden.
Eine komprimierte Ausstellung, die entspannt rüberkam, den Raum gut ausgenutzt hat um die schlicht erscheinenden (aber sich auf eine schöne Weise mehrschichtig anfühlenden) Fotografien auf eine spannende Art zu präsentieren. Thumbs up für die konzentrierte Anzahl an Fotos bei der Treppe ins Nichts. =)
Empfehlenswert wars auf jeden Fall und generell solltet ihr der Affenfaust mit ihren eigenwilligen Ausstellungen einen Besuch abstatten! Einen Seestern gibt es von mir schon mal für einen der genialsten Gallerienamen. :3

Flying_Tinkerbell_Dave_the_chimp_01

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Schieberhäuschen & die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe

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Museen sind was Geiles oder ein Besuch bei der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe. :3

Was is´n eine Wasserkunst? Bevor ich eine besucht habe, dachte ich ganz naiv „Wasserkunst = Kunst in Verbindung mit Wasser?“.
Mit der Wasserkunst bezeichnet man aber eigentlich den ganzen Rattenschwanz, der zur Wasserversorgung gehört, also das Fördern, Heben (beispielsweise mit Pumpen und Wasserrädern), Speichern und die Weiterleitung. Die Wasserkunst kam jedoch nicht nur für die Versorgung von Haushalten zum Einsatz, sondern auch bei Bergwerken (zur Entwässerung, bei Lastenzügen, etc. ) oder bei Parkanlagen (Springbrunnen, Wasserspiele).

In Hamburg wurde 2011 besagtes Museum eröffnet, das sich mit der Wasserkunst in der Hansestadt beschäftigt. Die Ausstellung wird zu weiten Teilen in einer schnieken Jugendstil-Villa beherbergt, in der in der Vergangenheit eine Niederlassung des Hygieneinstitut untergebracht war. In dem Gebäude befand sich genauer gesagt ein Labor und im oberen Stockwerk lebten die Mitarbeiter.
Zu der Villa gehört noch eine Außenanlage mit Wasserbecken (ehemalige Filterbecken) und Schieberhäuschen. Der Großteil der Anlage kann nicht betreten werden, da es sich bei 3/4 um ein Naturschutzgebiet handelt, in das nur minimalst von menschlicher Hand eingegriffen wird und wenn dann meist im Sinne der Natur und Tiere (Aufschüttung einer Insel im kleinen See, damit sich Wasservögel zurückziehen können, Sichtschutz in Form von Pflanzen, usw.). In dem restlichen Viertel des Außenbereichs kann herumgeschlendert werden, aber dazu später mehr.

Im Erdgeschoss des Museums befindet sich ein Café, in dem es passenderweise auch Hamburg Wasser und Norderstedt Wasser zu trinken gibt. Direkt daneben liegt der Museumsshop, in dem man die Eintrittskarten erstehen kann und gleich auf die Besonderheiten des Gebäudes hingewiesen wird. Übrigens ist auf der Eintrittskarte ein kleines Rätsel versteckt, dessen Auflösung man am Ende des Rundgangs aufdecken kann, wenn man Wasser darüber laufen lässt.

Hoch die Treppen kommt man in den ersten Stock, wo einem übersichtlich gestaltete Ausstellungsräume erwarten: Es wird ausgiebig behandelt, wie die Wasserversorgung zu früheren Zeiten gewährleistet wurde, wie und durch welche Ereignisse sich Veränderungen einstellten, welche Rolle die Elbinsel Kaltehofe und die Wasserwerke spielten und was für Wassertürme es in der Stadt alles gibt bzw. gab. Die prägnanten Texte werden untermalt von Fotos, Zeitungsausschnitten, Schauobjekten, Konstruktionszeichnungen und Audiostationen an denen man Berichten von ehemaligen Mitarbeitern und Zeitzeugen lauschen kann. Schön gelöst fand ich das schubladenartige System mit dem die Texte zur Ausstellung ausgefahren werden konnten.

Flying_Tinkerbell_Wasserkunst_Elbinsel_Kaltehofe_Hamburg_06

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„Dare to dream!“ (The Ghibli Jam))

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The Ghibli Jam“ ist eine Liebeserklärung an das Studio Ghibli, die einmal im Jahr mit Fanarts aus aller Welt begangen wird.

Angestossen wurde dieses Projekt von Jake Lawrence (ein Illustrator auf dessen Seite Timecowboy! feine Zeichnungen und Comics zu finden sind), der  innerhalb einer bestimmten Woche Ghibli-Fanarts sammelt, die bei ihm eingereicht werden und auf der zugehörigen „The Ghibli Jam“-Seite für alle zugänglich macht. Einschränkungen gibt es bei ihm hinsichtlich der Auswahl nicht, einzig die Bilder müssen von der jeweiligen Person selber gezeichnet/erschaffen worden sein.
Es macht schlichtweg Spaß die Bilder durchzuforsten, weil die Vielfalt so breit gefächert ist: Lieblingsszenen oder –charaktere werden abgebildet, verschiedene Anime werden zusammen in einem Bild festhalten, man besinnt sich auf den ersten Anime aus dem Studio Ghibli, den man überhaupt gesehen hat, Figuren werden in ein neues Gewand verpackt oder realistisch abgebildet, rohe Skizzen gesellen sich zu detaillierten Arbeiten, es werden Skulpturen modelliert, Geschichten geschrieben, ein Alphabet zu Stande gebracht, zarte Bleistiftwerke tauchen auf, Pixeliges wird in den Ring geworfen oder Bewegung ins Spiel gebracht.

Princess Mononoke by Mosaur

Princess Mononoke von Mosaur

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“beautiful woman + something gross = visioluxus”

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Um den Namen Visioluxus kreisen Fotos, die eine reduzierte und natürliche Handschrift besitzen.

Hinter Visioluxus steckt die Fotografin Elisa Lazo de Valdez, die (auch in ihrem Studio) gerne mit Tageslicht arbeitet und mit Manipulationen via Photoshop eher sparsam umgeht. Für die Aufnahmen schöpft sie dabei aus einem breit gefächerten Kleiderschrank und einem großen Mobiliarfundus. Sie verwendet desweiteren einfache Haushaltsgegenstände wie Mehl oder Fläschchen und dann auch mal wieder detailreiche Papiermasken, die den Händen ihres Ehemannes Phillip Valdez entstammen. Bei Utensilien wie Dampf, der hochsteigt oder Mehl, das in die Luft geworfen wird, schätzt sie die Dynamik, die dabei entsteht, wie das jeweilige Model darauf reagiert und welch unvorhergesehenen Ergebnisse dadurch hervorgebracht werden.
Sie vertritt andererseits aber auch die Meinung, dass man mit einfachen Mitteln und wenig Platz viel erreichen kann, solange man die Idee gut umsetzt. Im Zuge dessen gibt es zum Beispiel Fotos bei denen sie mit Hilfe einer zerknüllten Plastikfolie und natürlichem Licht das Model dennoch dramatisch zu inszenieren weiß.

Visioluxus_01 Weiterlesen

Dead Romanoff Tattoos

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Marta Ihle ist eine Tätowiererin, die grafische und skizzenhafte Arbeiten auf die Haut anbringt. Bei ihr hat der olle Satz „Ist das aufgemalt?!“ schon fast einen gewissen Wahrheitsgehalt, weil ihre Tattoos so leicht daher kommen, aber dennoch einprägsam ins Auge springen.
Ihre Motive haben einen energischen Strich und neben Menschen und Tieren wird auch Symbolhaftes bzw. Abstraktes verarbeitet. Das Gesamtergebnis wirkt offen, wobei sie es mit gezielten und meist spärlichen Farbeinsatz schafft, die Augen des Betrachters auf bestimmte Stellen zu richten… aber was rede ich da! Ich finde ihre Tattoos insgesamt interessant!

Dead_Romanoff_Tattoos_04 Weiterlesen

Jack-o´-lantern oder L´art de Kürbis

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In wenigen Tagen wird wieder Halloween sein und zur Einstimmung auf diese Nacht gibt es schon jetzt eine kürbislastige Vorstellung von feinen Werken, die daraus oder damit entstanden sind!

Einen Tisch voller Leckereien im Miniaturformat gibt es von Bon-AppetEats. Das Aufgebot besteht aus Polymer Clay, sowie Translucent Liquid Sculpey und ist im Maßstab 1:12 erstellt worden.
Vorbereitungen für das Foto und weitere Detailansichten kann man sich auf ihren Blog ansehen.

halloween_2013_by_bon_appeteats

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„I come with knives“ (mariannainsomnia)

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Marianna Orlova ist eine Fotografin, die märchenhaft entrückte Portraits schafft. Oftmals vor einem schlichten Hintergrund im Freien werden Frauen gezeigt, die nicht selten umso opulenter gekleidet sind und so wirken als ob sie einem Märchenbuch entsprungen wären. Es gelingt ihr das gewisse Etwas der abgelichteten Personen einzufangen und verschiedene Stimmungen mit den selben Gesichtern in einem anderen Ambiente zu schaffen.

Ich bin vor Jahren das erste Mal durch ihre schon damals einprägsamen Portraitaufnahmen auf sie aufmerksam geworden, wobei der Fantasy-Gehalt über die Jahre zugenommen hat oder anders gesagt: Sie hat ihre Handschrift gefunden. =)
Auf ihrer Deviantart-Seite kann man eine Art Best-of ihrer Arbeiten sehen, wobei auf ihrer Seite INSOMNIA photography zusätzlich weitere Fotos ihrer Serien zu sehen sind.

01_Marianna_Insomnia

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„all I am is “me”“ (The Gay Men Project & The Nu Project)

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Zwei intime Fotoprojekte, die irgendwo (und irgendwo auch nicht) Mut erfordern und zwei verschiedene Herangehensweisen. Die einzige Voraussetzung bei beiden: Ehrlichkeit.

Das erste Projekt heißt „The Gay Men Project“ und versteht sich als ein Katalog, in dem schwule Männer mit ihren persönlichen Geschichten abgebildet werden. Abgelichtet werden die Freiwilligen meist direkt bei sich zu Hause oder an vertrauten Plätzen, was auf vielen Fotos eine offene Atmosphäre erzeugt bei der die Männer neugierig, aber doch recht entspannt in die Linse blicken.
Man erfährt einiges über ihre Lebenseinstellung und wie sich das eigene Coming-out gestaltet hat. Es ist spannend die unterschiedlichen Geschichten zu lesen und bei vielen kristallisiert sich die selbe Aussage heraus: Es ist nicht immer einfach man selber zu sein, aber die Menschen auf die es ankommt, werden einem dabei immer zur Seite stehen.

Zu Anfang haben mich die Fotos nicht unbedingt angesprochen, zumal mich der Inhalt der Texte mehr interessiert hat. Andererseits erfüllen die Fotos durchaus ihren Zweck als „Katalogfotos“ und die jeweiligen Geschichten werden mit mehr Farben erfüllt, wenn man im Hinterkopf die zugehörigen Fotos hat. Mittlerweile habe ich aber mehr Gefallen an den Bildern gefunden, die einen ruhigen Unterton haben und sehr persönliche Momentaufnahmen zwischen eigentlich Fremden zeigen.

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„I enjoy (…) pretending I´m really a dinosaur.“ (Elegy Ellem)

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Elegy Ellem ist ein Model, eine Performancekünstlerin und seit einiger Zeit auch Latexdesignerin aus Schweden, die mit ihren Fotoaufnahmen Bereiche wie Mode, Burlesque, Schmuck, Fetisch, Gothic und und und abdeckt.
Ihrer eigenen Aussage zufolge mag sie sowohl erotische Shootings als auch solche, die auf kreative Weise einfach abgefahren sind und bei denen sie eine Menge dazulernen kann.Auffällig an ihrer Erscheinung ist neben dem einprägsamen Gesicht, das je nach Thema mal herb, dann wieder verführerisch oder einfach nur süß aussehen kann, die Sanduhr-Taille und die flächendeckenden Tattoos (Steampunk-Oktopus!).
Neben ihrer Arbeit als Model tingelt sie als Performerin durch Länder wie Schweden und zeigt sich in den verschiedenen Shows als Femme Fatale, Braut, Feuerspuckerin, Leia und viele mehr.

Elegy_Ellem_01 Weiterlesen

„I just wanna make the world a better-looking place.“ (Banksy)

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„Some people want to make the world a better place. I just wanna make the world a better-looking place. If you don’t like it, you can paint over it!“ (Banksy)

Was macht man, wenn die Sonne nach langer Abwesenheit dermaßen in einem azurblauen Himmel lacht, dass man an Halluzinationen glaubt und spontan annimmt der Winter sei nahtlos in den Sommer übergegangen?
Richtig, man hüpft raus und macht erstmal kräftig Fotos. In diesem Fall habe ich dem Karoviertel in Hamburg einen Besuch abgestattet und mich umgeguckt, was man Feines an den Wänden finden konnte.
Rein optisch gesehen, wird das Viertel besonders von vielen kleinen Läden mit hauseigenem Label, Cafés und Street Art bevölkert. Zu einem der kuriosten Läden dort dürfte der äusserst volle Antiquitätenladen zählen, der seine neugierige Kundschaft schon vom Weiten mit Kästen voller Sammlergut lockt, die sich auf dem Bordstein aufreihen und so was wie Tierschädel oder pensionierte Druckletter feilbieten.

Wer zur Street Art-Beschauung kommt, sollte sich jedoch nicht nur auf den belebten Straßen wie der Marktstraße umschauen, sondern vor allem durch Häuserdurchgänge, Hinterhöfe und stille Gassen spazieren, die bisweilen mit unerwartet viel aufwarten: Sei es mit einer Farbexplosion oder einer gründerzeitlichen Fassade.
Von daher: Immer schön hochgucken. :3

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